Reihen

  • Im Blick: Nahost

  • Das Ewige im Jetzt

    Jeweils am ersten Samstag im Monat begegnen sich Kunstgeschichte und Theologie vor einem Werk in der Pinakothek der Moderne. Aus dieser Begegnung entsteht ein kreativer Dialog, in den auch das Publikum einbezogen wird. Vor dem Gespräch gibt es eine halbstündige musikalische Interpretation zum Thema in der benachbarten Markuskirche.

    15.30 Uhr Musikalische Intonation in St. Markus, Gabelsbergerstr. 6
    16.00 Uhr Pinakothek der Moderne
    € 7.- (zu zahlen in der Pinakothek der Moderne)

  • Religionskritik als Dimension der Religion

    Inwiefern sind Religionen - und damit auch der interreligiöse Dialog - auf Religionskritik angewiesen, um nicht fundamentalistisch, ideologisch oder sektenhaft zu werden? - In dieser Vortragsreihe fragen wir nach religionsimmanenten Kritikbewegungen ebenso wie nach externen Kritikansätzen und machen beide für unsere Zeit fruchtbar.

  • Macht der Gefühle

    Gefühle haben heute einen anderen Stellenwert als früher: Emotionen zu zeigen, ist für Politiker_innen zu einem Muss geworden, sollen sie nicht als gefühlskalte Technokrat_innen erscheinen. Gefühlte Wahrheiten haben Konjunktur. Auch in der Arbeitswelt sollen Gefühle nicht länger draußen bleiben, das Gefühlsmanagement wird zu einer wichtigen Ressource. Sendeformate des Privatfernsehens setzen gezielt auf Erniedrigung und Beschämung eingeladener Mitwirkender und finden ein großes Publikum. Und viele Psychotherapeut_innen haben es immer häufiger mit narzisstisch gestörten Menschen zu tun, die auf das Ausbleiben von Bestätigung mit Kränkung und Wut reagieren.

    Gehören all diese Verschiebungen zusammen? Gibt es gesellschaftliche Veränderungen und Dynamiken, die sie begründen? Sollen wir der beliebten Schuldzuweisung an die Medien folgen oder liegen die Ursachen woanders? Diesen Fragen wollen wir in der Vortrags- und Dialogreihe nachgehen.

  • Koran kommentiert

  • Philosophische Impulse für ein gutes Leben

  • Ritual? Aktion? Performance? Prozess?

    Gottesdienst - die Liturgie - ist kein spontanes Geschehen, sondern selbst eine Kunstform, die über einen langen Zeitraum entstanden ist. Sie hat Bezüge zu Sprach- und Performancekünsten, zu Architektur, Bildender Kunst und Musik. Was liegt näher, als die traditionellen Formen der Liturgie durch Gegenwartskunst zu erweitern, zu inspirieren, zu verstärken oder zu unterbrechen und zu befragen?
    Mit dieser Dialogreihe suchen wir nach den möglichen Beziehungen von Gottesdienst und den Künsten heute. Mit zwei Gottesdiensten in der Lukaskirche an der Isar und St. Paul an der Theresienwiese wollen wir auch eigene Erfahrungen ermöglichen.
    Die Reihe wird fortgesetzt. Weitere Themen sind:

    Gottesdienst als Kunstform
    Liturgie & Raum
    Ritual & Performanz

    Bitte Einzelprospekt anfordern.

  • Projekt Übersetzerschule

    Mit diesen beiden Abenden setzen wir das Projekt Übersetzerschule fort: Die Religionen sind in vormoderner Zeit entstanden. Sind sie übersetzbar in ein (post)modernes Weltbild? Und was ist - so dies gelingt - ihre heutige Relevanz und Bedeutung?

  • Beschädigungen

    Kaum ein Männerleben verläuft unbeschädigt. Schmerz und Verletzungen lauern auf Körper, Geist und Seele. Damit muss Mann fertig werden, ein Indianer kennt keinen Schmerz… So ein Quatsch! Statt einfach über Verletzungen hinweg zu gehen und zu verdrängen, tut es gut, sich in einer Männerrunde von Beschädigungen zu erzählen, Wunden zu lecken und Narben zu pflegen. Es soll auch nicht ausgeblendet werden, dass wir selbst auch verletzt und beschädigt haben, andere mussten unter uns leiden. Die Gespräche im Männerpalaver können helfen, die Opfer- und Täteranteile in uns zu integrieren.