VENEZUELA - Eine Demokratie am Abgrund?

Podiumsdiskussion

Veranstaltungsnummer: 113

Die Lage in Venezuela, dem einstigen Vorzeigeland Südamerikas, hat sich dramatisch zugespitzt. Seit zwei Monaten gehen nahezu täglich Zehntausende Menschen auf die Straße und protestieren gegen die sozialistische Regierung Maduros. Bei gewalttätigen Zusammenstößen mit Nationalgarde und Polizei gab es zahlreiche Tote und Verletzte. Das tief gespaltene Land steht vor dem Kollaps, Lebensmittel und Medikamente fehlen, der Internationale Währungsfonds schätzt für 2017 eine Inflation von 720 Prozent. Die Opposition fordert die Absetzung Maduros und Neuwahlen, die Regierung antwortet mit Repression und will den Konflikt mit einer neuen Verfassung kontrollieren.
Wie konnte ein so ressourcenreiches Land (mit den größten Erdölvorkommen der Welt)in eine solche katastrophale Wirtschaftslage und Versorgungssituation geraten? Welche Rolle spielen die Militärs? Bricht Venezuelas Regierung unter den Druck der Massenproteste zusammen? Wie kann die internationale Gemeinschaft zur Konfliktlösung beitragen?

Mit:

Michael Langer, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Caracas/Venezuela
im Gespräch mit Benedikt Peter, SZ Online

Kooperationspartner:

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung und Lost Weekend

Termin:

Dienstag, 11.07.2017, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Lost Weekend, Schellingstr. 3

Kosten:

Eintritt frei.