Marina, Mabuse und Morituri

70 Jahre Deutscher Nachkriegsfilm im Spiegel der CCC

Veranstaltungsnummer: 115

Die von Artur Brauner kurz nach Kriegsende 1946 in Berlin gegründete Central Cinema Comp. Film GmbH – kurz CCC – zählte zu den größten und erfolgreichsten Filmproduktionsfirmen der deutschen Nachkriegszeit. Die Dokumentation MARINA, MABUSE UND MORITURI erzählt die Geschichte der ältesten, noch aktiv produzierenden unabhängigen deutschen Filmschmiede in Familienbesitz, die mittlerweile von seiner Tochter Dr. Alice Brauner geleitet wird. Der Film zeigt den durch die deutsche Geschichte geprägten Lebensweg des 1918 in Polen geborenen Brauner, der als Jude den Holocaust überlebte und im Land der Täter zum wichtigsten Filmproduzenten seiner Zeit wurde. Es ist ein eindrucksvoller, informativer und unterhaltsamer Streifzug durch 70 Jahre deutsche Filmgeschichte, der durch die Aussagen herausragender Persönlichkeiten und Weggefährten Brauners getragen wird. Das Porträt eines besonderen Menschen, der sich bis heute voll und ganz seiner Leidenschaft Film verschrieben hat.

Filmgespräch mit Familie Brauner, den Schauspielern Rinaldo Talamonti, Hans-Jürgen Silbermann und weiteren ZeitzeugInnen, geleitet von Dr. Peter Marinkoviæ, Direktor der Interfilm-Akademie.

Hier gehts zum Trailer.

Zum Ausklang laden wir die TeilnehmerInnen zu einem Glas Frankenwein ins Foyer ein.

Kartenvorverkauf + Reservierung im Rio Filmpalast | Telefon (089) 48 69 79

Kooperationspartner:

Interfilm-Akademie u.a.

Termin:

Samstag, 01.07.2017, 14:30 Uhr - 16:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Rio Filmpalast, Rosenheimer Platz

Kosten:

  • 7,50 €
  • 5,50 € (ermäßigt)