Einladung zum Ressentiment: Motive des Nationalpopulismus und Gegenstrategien

Veranstaltungsnummer: 3
Aus der Reihe: Wehret den Anfängen!

Was macht die Anziehungskraft des Nationalpopulismus und seines aggressiven Politikstils aus? Als mögliche Motive gelten Ängste der Mittelschichten vor Abstieg und Statusverlusten in Zeiten globalisierten Konkurrenzdrucks, die Wut der Abgehängten, die Erosion von stabilisierenden Milieus, die Rebellion gegen die behauptete Alternativlosigkeit. Rechtspopulisten verführen in dieser Situation durch die Einladung zum Ressentiment - gegenüber den Institutionen und Vertretern der repräsentativen Demokratie ebenso wie gegenüber Einwanderern und Fremden. Wie lässt sich dem entgegentreten und wie realistisch sind solche Gegenstrategien?

Bitte seien Sie auch bei Anmeldung frühzeitig vor Ort. Wir sind beim letzten Mal von der hohen Teilnehmerzahl überrascht worden, sodass Angemeldete, die kurz vor Beginn kamen, keinen Platz mehr bekamen.

Mit:

Dr. Gudrun Brockhaus, Dipl.-Psychologin und Dipl.-Soziologin, Psychoanalytikerin und Autorin, München
Gero von Randow, Journalist, DIE ZEIT

Kooperationspartner:

NS-Dokumentationszentrum München

Termin:

Donnerstag, 01.06.2017, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

NS-Dokumentationszentrum München, Brienner Str. 34