Oeconomia. Die Spielregeln des Kapitalismus

Der neue Dokumentarfilm von Carmen Losmann D 2020, 90 Min.

06.12.20
11:00 Uhr
Leider muss die Veranstaltung coronabedingt abgesagt werden.
Filmmatinee und Gespräch

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden.

Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

Anschließend Filmgespräch mit

Termin
So, 06.12.20
11:00 Uhr

Ort
City-Kinos
Sonnenstraße 12a
80331 München

Kosten
9,50 €
Karten über das Kino

Abgesagt
Diese Veranstaltung wurde abgesagt.

Carmen Losmann
Regisseurin, studierte in Köln und England (Bachelor of Arts Marketing) sowie an der Kunsthochschule für Medien Köln mit Diplom-Abschluss im Fachbereich Film. Ihr Debütfilm - der abendfüllende Dokumentarfilm WORK HARD PLAY HARD (2011) - setzt sich mit den Wirkungen des modernen Human Resource Managements auseinander und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme-Preis 2014. Für den Dokumentarfilm OECONOMIA erhielt sie das Gerd- Ruge-Projektstipendium. Carmen Losmann lebt und arbeitet in Köln und Templin.

Alexander Hagelüken
Ökonom, ist Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik und leitete zuvor den Finanzteil der Süddeutschen Zeitung. Seine Bücher über Ungleichheit (Das gespaltene Land, 2017) und die Rente (Lasst uns länger arbeiten, 2019) haben für lebhafte Debatten gesorgt. 2020 erschien sein Buch "Das Ende des Geldes, wie wir es kennen" im Verlag C.H.Beck.

Oeconomia. Die Spielregeln des Kapitalismus

Der neue Dokumentarfilm von Carmen Losmann D 2020, 90 Min.

06.12.20 | 11:00 Uhr


Leider muss die Veranstaltung coronabedingt abgesagt werden.
Filmmatinee und Gespräch

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm OECONOMIA legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, dass Gewinne nur dann möglich sind, wenn wir uns verschulden.

Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht.

Anschließend Filmgespräch mit

Mit

Carmen Losmann
Regisseurin, studierte in Köln und England (Bachelor of Arts Marketing) sowie an der Kunsthochschule für Medien Köln mit Diplom-Abschluss im Fachbereich Film. Ihr Debütfilm - der abendfüllende Dokumentarfilm WORK HARD PLAY HARD (2011) - setzt sich mit den Wirkungen des modernen Human Resource Managements auseinander und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme-Preis 2014. Für den Dokumentarfilm OECONOMIA erhielt sie das Gerd- Ruge-Projektstipendium. Carmen Losmann lebt und arbeitet in Köln und Templin.

Alexander Hagelüken
Ökonom, ist Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik und leitete zuvor den Finanzteil der Süddeutschen Zeitung. Seine Bücher über Ungleichheit (Das gespaltene Land, 2017) und die Rente (Lasst uns länger arbeiten, 2019) haben für lebhafte Debatten gesorgt. 2020 erschien sein Buch "Das Ende des Geldes, wie wir es kennen" im Verlag C.H.Beck.


Termin
So, 06.12.20
11:00 Uhr

Ort
City-Kinos
Sonnenstraße 12a
80331 München

Kosten
9,50 €
Karten über das Kino

Kooperationspartner
oekom e.V., DOK.fest München


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