Monika Huber: Behind the Images

Monika Huber und Susanne Fischer (Journalistin) im Gespräch

21.07.18
19:00 Uhr

Im Rahmen der Werkschau Monika Huber 17.07. bis 22.07.18

Anlass für das Gespräch zwischen Monika Huber und Susanne Fischer sind die aktuell in der Villa Stuck gezeigten Videoarbeiten Hubers. Diese Videos basieren auf Medienbildern, Film-Stills und/oder Filmsequenzen von politischen Ereignissen. Durch Zeichnung, Animation und Bildschnitt wechseln die Wahrnehmungsebenen in den Videos zwischen Realität, Fiktion und Abstraktion, was die Frage aufwirft, wie real die massenhaft publizierten Bilder überhaupt noch sind, die uns täglich überfluten. Woher kommen sie, wie wahrhaftig sind sie, wie manipulativ werden sie eingesetzt und was bedeutet das für uns, für unsere Gesellschaft und unsere politische Ordnung?

Monika Huber und Susanne Fischer gaben 2012, zu Beginn des sogenannten arabischen Frühlings, gemeinsam das Fotobuch news – the televised revolution heraus

Termin
Sa, 21.07.18
19:00 Uhr

Ort
Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60
81675 München

Kosten
Eintritt frei

Susanne Fischer
Die Journalistin Susanne Fischer leistet seit mehr als fünfzehn Jahren Entwicklungsarbeit in Sachen Journalismus. Vor allem im Nahen Osten bildete sie Dutzende Nachwuchsjournalisten aus und vermittelte ihnen das nötige Handwerk, um sachlich und unabhängig zu berichten. 2003 ging sie als freie Reporterin in den Irak, um über den Sturz Saddam Husseins zu berichten. In einem alten VW Passat fuhr sie von Hamburg bis nach Bagdad, wo sie eigentlich drei Monate bleiben wollte. Es wurden fünf Jahre daraus, in denen sie eine Journalistenschule in Sulamania im Nordirak aufbaute. 2008 zog sie um in den Libanon und arbeitete in den nächsten Jahren überwiegend mit syrischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten, unter anderem mit der seit 2012 verschollenen Anwältin Razan Zeitouneh. 2015 kehre Susanne Fischer mit ihrer Familie nach Berlin zurück, wo sie jetzt als Regionaldirektorin für die internationale Organisation Internews ( www.internews.org) journalistische Projekte im Nahen Osten leitet .

Monika Huber
Seit Anfang 2011, dem Beginn des "arabischen Frühlings", baut die Künstlerin Monika Huber ein digitales Archiv aus Nachrichtenbildern auf, ein Archiv, das den weltweit politisch-gesellschaftlichen Wandel in seiner medialen Spiegelung und bildrhetorischen Konstruktion dokumentiert. Das Archiv dient Huber als Fundus für ihre fotografische Werkreihe EINSDREISSIG und die seit 2013 entstehenden Kurzvideos. Dabei greift sie die gewöhnlich im täglichen Nachrichtenbombardement untergehenden Bilder auf, um sie qua Bearbeitung neu sichtbar, erfahrbar und reflektierbar zu machen. 2016 wurde das Video CAPTURED mit dem Kunstpreis der evangelischen Landeskirche Württemberg ausgezeichnet. 2017 erhielt Monika Huber für ihre Videoarbeiten den Josef und Anna Fassbender Preis. www.monikahuber.com

Monika Huber: Behind the Images

Monika Huber und Susanne Fischer (Journalistin) im Gespräch

21.07.18 | 19:00 Uhr


Im Rahmen der Werkschau Monika Huber 17.07. bis 22.07.18

Anlass für das Gespräch zwischen Monika Huber und Susanne Fischer sind die aktuell in der Villa Stuck gezeigten Videoarbeiten Hubers. Diese Videos basieren auf Medienbildern, Film-Stills und/oder Filmsequenzen von politischen Ereignissen. Durch Zeichnung, Animation und Bildschnitt wechseln die Wahrnehmungsebenen in den Videos zwischen Realität, Fiktion und Abstraktion, was die Frage aufwirft, wie real die massenhaft publizierten Bilder überhaupt noch sind, die uns täglich überfluten. Woher kommen sie, wie wahrhaftig sind sie, wie manipulativ werden sie eingesetzt und was bedeutet das für uns, für unsere Gesellschaft und unsere politische Ordnung?

Monika Huber und Susanne Fischer gaben 2012, zu Beginn des sogenannten arabischen Frühlings, gemeinsam das Fotobuch news – the televised revolution heraus


Mit

Susanne Fischer
Die Journalistin Susanne Fischer leistet seit mehr als fünfzehn Jahren Entwicklungsarbeit in Sachen Journalismus. Vor allem im Nahen Osten bildete sie Dutzende Nachwuchsjournalisten aus und vermittelte ihnen das nötige Handwerk, um sachlich und unabhängig zu berichten. 2003 ging sie als freie Reporterin in den Irak, um über den Sturz Saddam Husseins zu berichten. In einem alten VW Passat fuhr sie von Hamburg bis nach Bagdad, wo sie eigentlich drei Monate bleiben wollte. Es wurden fünf Jahre daraus, in denen sie eine Journalistenschule in Sulamania im Nordirak aufbaute. 2008 zog sie um in den Libanon und arbeitete in den nächsten Jahren überwiegend mit syrischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten, unter anderem mit der seit 2012 verschollenen Anwältin Razan Zeitouneh. 2015 kehre Susanne Fischer mit ihrer Familie nach Berlin zurück, wo sie jetzt als Regionaldirektorin für die internationale Organisation Internews ( www.internews.org) journalistische Projekte im Nahen Osten leitet .

Monika Huber
Seit Anfang 2011, dem Beginn des "arabischen Frühlings", baut die Künstlerin Monika Huber ein digitales Archiv aus Nachrichtenbildern auf, ein Archiv, das den weltweit politisch-gesellschaftlichen Wandel in seiner medialen Spiegelung und bildrhetorischen Konstruktion dokumentiert. Das Archiv dient Huber als Fundus für ihre fotografische Werkreihe EINSDREISSIG und die seit 2013 entstehenden Kurzvideos. Dabei greift sie die gewöhnlich im täglichen Nachrichtenbombardement untergehenden Bilder auf, um sie qua Bearbeitung neu sichtbar, erfahrbar und reflektierbar zu machen. 2016 wurde das Video CAPTURED mit dem Kunstpreis der evangelischen Landeskirche Württemberg ausgezeichnet. 2017 erhielt Monika Huber für ihre Videoarbeiten den Josef und Anna Fassbender Preis. www.monikahuber.com


Termin
Sa, 21.07.18
19:00 Uhr

Ort
Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60
81675 München

Kosten
Eintritt frei

Kooperationspartner
Museum Villa Stuck


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Museum Villa Stuck

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