Mitleid – Empathie – Mitgefühl

Soziale Resonanz in fordernden Beziehungen

07.02.20
19:00 Uhr

Wie wir in fordernden Beziehungen in Kontakt mit unseren Patienten, Klienten oder auch Angehörigen umgehen, hat maßgeblichen Einfluss auf unsere eigene psychische Verfassung. Bei zu viel altruistischem Engagement und emotionaler Beteiligung droht die Gefahr des „Helfer-Burnouts“. Lustlosigkeit, Überdruss und Zynismus können dann die Freude am Beruf oder an helfenden Beziehungen zerstören. Wie kann man dem entgegentreten? Strategien aus der psychotherapeutischen Praxis sowie dem buddhistischen Geistestraining werden vermittelt.

Hintergrund des Vortrags bilden – neben Erfahrungen aus dem klinischen Kontext – die Forschungsergebnisse des ReSource-Projekts, der weltweit größten Studie zur Wirkung von Meditation, welche am Max Planck Institut in Leipzig unter Leitung von Tania Singer durchgeführt wurde. Mitleid, Empathie und Mitgefühl sind hierbei nicht identisch. Es geht dabei darum, die affektive Komponente, die im Mitleiden und empathischen Einfühlen angestoßen wird, in eine stabile innere Haltung überzuführen, die nicht nur für den anderen wohltuend ist, sondern  auch für einen selbst. Für Menschen, die in sozialen Beziehungen arbeiten oder in fordernden persönlichen Beziehungen an ihre altruistische Grenze gelangen, kann es hilfreich sein, mehr über Technik und Methode der Etablierung von Mitgefühl und Wohlwollen zu erfahren.

Termin
Fr, 07.02.20
19:00 Uhr

Ort
Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Kosten
8,00 € / 7,00 € erm.

anmelden

Dr. med. Ulrike Anderssen-Reuster
ist Chefärztin der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie im Städtischen Klinikum Dresden. Sie ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin sowie Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse. Daneben befasst sie sich mit Eltern-Kind-Psychotherapie und als MBSR/MBCT-Lehrerin mit der Integration buddhistischer Ansätze in einen säkularen, klinischen Kontext

Mitleid – Empathie – Mitgefühl

Soziale Resonanz in fordernden Beziehungen

07.02.20 | 19:00 Uhr | anmelden


Wie wir in fordernden Beziehungen in Kontakt mit unseren Patienten, Klienten oder auch Angehörigen umgehen, hat maßgeblichen Einfluss auf unsere eigene psychische Verfassung. Bei zu viel altruistischem Engagement und emotionaler Beteiligung droht die Gefahr des „Helfer-Burnouts“. Lustlosigkeit, Überdruss und Zynismus können dann die Freude am Beruf oder an helfenden Beziehungen zerstören. Wie kann man dem entgegentreten? Strategien aus der psychotherapeutischen Praxis sowie dem buddhistischen Geistestraining werden vermittelt.

Hintergrund des Vortrags bilden – neben Erfahrungen aus dem klinischen Kontext – die Forschungsergebnisse des ReSource-Projekts, der weltweit größten Studie zur Wirkung von Meditation, welche am Max Planck Institut in Leipzig unter Leitung von Tania Singer durchgeführt wurde. Mitleid, Empathie und Mitgefühl sind hierbei nicht identisch. Es geht dabei darum, die affektive Komponente, die im Mitleiden und empathischen Einfühlen angestoßen wird, in eine stabile innere Haltung überzuführen, die nicht nur für den anderen wohltuend ist, sondern  auch für einen selbst. Für Menschen, die in sozialen Beziehungen arbeiten oder in fordernden persönlichen Beziehungen an ihre altruistische Grenze gelangen, kann es hilfreich sein, mehr über Technik und Methode der Etablierung von Mitgefühl und Wohlwollen zu erfahren.


Mit

Dr. med. Ulrike Anderssen-Reuster
ist Chefärztin der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie im Städtischen Klinikum Dresden. Sie ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin sowie Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse. Daneben befasst sie sich mit Eltern-Kind-Psychotherapie und als MBSR/MBCT-Lehrerin mit der Integration buddhistischer Ansätze in einen säkularen, klinischen Kontext


Termin
Fr, 07.02.20
19:00 Uhr

Ort
Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Kosten
8,00 € / 7,00 € erm.


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