Klaus Mann: Der Kaplan

Das vergessene Buch zur Menschenliebe im Krieg

05.05.22
19:00 Uhr

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Klaus Mann wurde als erstes Kind Thomas und Katja Manns 1906 in München geboren. Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft im Frühjahr 1933 ging der hochbegabte und politisch überaus wache Schriftsteller zunächst nach Frankreich ins Exil, dann in die USA. Seine pazifistische Überzeugung gab er nur zögerlich auf; angesichts der zivilisatorischen Bedrohung durch Hitler sah er aber keinen anderen Ausweg als dessen Bekämpfung um jeden Preis. Das nie verfilmte Drehbuch „Der Kaplan“ beschreibt Klaus Manns Zerrissenheit zwischen Pazifismus einerseits und andererseits dem Drang, dem zerstörerischen Faschismus im zweiten Weltkrieg Einhalt gebieten zu wollen. Wir beleuchten dieses Dilemma, das durch den Krieg in der Ukraine eine neue, traurige Aktualität erhalten hat. Klaus Mann starb im Mai 1949 durch Suizid in Cannes.

Der Eintritt ist für Schüler und Studierende frei. Bitte bei der Anmeldung im Feld Bemerkungen „StudentIn: kostenfrei“ angeben und uns den Nachweis per mail übermitteln an info@evstadtakademie.de

Termin
Do, 05.05.22
19:00 Uhr

Ort
Livestream bzw. Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Kosten
Präsenz-Ticket: 9,00 €
Stream-Ticket: 9,00 €

Susanne Fritz
Regisseurin und Herausgeberin von "Klaus Mann: Der Kaplan"

Prof. Dr. Friedrich Lohmann
Lehrstuhl für Sozialethik an der Universität der Bundeswehr München und Mitautor von "Klaus Mann: Der Kaplan"

Dr. Fredric Kroll
Klaus-Mann-Biograph und Mitautor von "Klaus Mann: Der Kaplan"

Dr. Barbara Hepp
Pfarrerin, Leiterin der Evangelischen Stadtakademie München

Klaus Mann: Der Kaplan

Das vergessene Buch zur Menschenliebe im Krieg

05.05.22 | 19:00 Uhr


Klaus Mann wurde als erstes Kind Thomas und Katja Manns 1906 in München geboren. Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft im Frühjahr 1933 ging der hochbegabte und politisch überaus wache Schriftsteller zunächst nach Frankreich ins Exil, dann in die USA. Seine pazifistische Überzeugung gab er nur zögerlich auf; angesichts der zivilisatorischen Bedrohung durch Hitler sah er aber keinen anderen Ausweg als dessen Bekämpfung um jeden Preis. Das nie verfilmte Drehbuch „Der Kaplan“ beschreibt Klaus Manns Zerrissenheit zwischen Pazifismus einerseits und andererseits dem Drang, dem zerstörerischen Faschismus im zweiten Weltkrieg Einhalt gebieten zu wollen. Wir beleuchten dieses Dilemma, das durch den Krieg in der Ukraine eine neue, traurige Aktualität erhalten hat. Klaus Mann starb im Mai 1949 durch Suizid in Cannes.

Der Eintritt ist für Schüler und Studierende frei. Bitte bei der Anmeldung im Feld Bemerkungen „StudentIn: kostenfrei“ angeben und uns den Nachweis per mail übermitteln an info@evstadtakademie.de


Mit

Susanne Fritz
Regisseurin und Herausgeberin von "Klaus Mann: Der Kaplan"

Prof. Dr. Friedrich Lohmann
Lehrstuhl für Sozialethik an der Universität der Bundeswehr München und Mitautor von "Klaus Mann: Der Kaplan"

Dr. Fredric Kroll
Klaus-Mann-Biograph und Mitautor von "Klaus Mann: Der Kaplan"

Dr. Barbara Hepp
Pfarrerin, Leiterin der Evangelischen Stadtakademie München


Termin
Do, 05.05.22
19:00 Uhr

Ort
Livestream bzw. Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Kosten
Präsenz-Ticket: 9,00 €
Stream-Ticket: 9,00 €


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