Kia Vahland: Bildermacht und Bildersturz

Online Veranstaltung

14.09.20
19:00 Uhr
Online Veranstaltung via Zoom

Informationen zur Nutzung von Zoom

Zu Bildern gehört immer auch der Bildersturm. Das Bild wird dabei nicht als Repräsentation wahrgenommen, sondern mit der Sache gleichgesetzt, für die es steht. Oft markieren Bilderstürme Herrschaftswechsel. Marx- und Leninstatuen wurden nach 1989 ebenso vom Sockel geholt wie das Herrscherbild Saddam Husseins im Irakkrieg. Derzeit werden im Zeichen der Black Lives Matter Bewegung koloniale Relikte in den USA und Europa infrage gestellt und manchmal auch zerstört. In Deutschland wird über alte Namenswidmungen von Straßen für Kolonialherren und Kriegstreiber diskutiert.

An wen soll wie erinnert werden? Welches Denkmal ist vornehmlich ein historisches Relikt, welches eine in die Gegenwart ausstrahlende Beleidigung? Welche neuen Bilder sollen den öffentlichen Raum prägen? Oder sollte er ganz frei bleiben von Herrschaftsbildern?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrag von der Kunsthistorikerin und SZ-Redakteurin Kia Vahland zur Geschichte und Gegenwart von Bildermacht und Bildersturz.

Termin
Mo, 14.09.20
19:00 Uhr

Ort
online via Zoom

Kosten
Online-Ticket: 8,00 €

Dr. Kia Vahland
Kunsthistorikerin und Meinungsredakteurin der Süddeutschen Zeitung mit Schwerpunkt Kultur und Geisteswissenschaften. Von 2008 bis 2017 verantwortete sie als Redakteurin die bildende Kunst im Feuilleton der SZ

Kia Vahland: Bildermacht und Bildersturz

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14.09.20 | 19:00 Uhr


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Zu Bildern gehört immer auch der Bildersturm. Das Bild wird dabei nicht als Repräsentation wahrgenommen, sondern mit der Sache gleichgesetzt, für die es steht. Oft markieren Bilderstürme Herrschaftswechsel. Marx- und Leninstatuen wurden nach 1989 ebenso vom Sockel geholt wie das Herrscherbild Saddam Husseins im Irakkrieg. Derzeit werden im Zeichen der Black Lives Matter Bewegung koloniale Relikte in den USA und Europa infrage gestellt und manchmal auch zerstört. In Deutschland wird über alte Namenswidmungen von Straßen für Kolonialherren und Kriegstreiber diskutiert.

An wen soll wie erinnert werden? Welches Denkmal ist vornehmlich ein historisches Relikt, welches eine in die Gegenwart ausstrahlende Beleidigung? Welche neuen Bilder sollen den öffentlichen Raum prägen? Oder sollte er ganz frei bleiben von Herrschaftsbildern?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Vortrag von der Kunsthistorikerin und SZ-Redakteurin Kia Vahland zur Geschichte und Gegenwart von Bildermacht und Bildersturz.


Mit

Dr. Kia Vahland
Kunsthistorikerin und Meinungsredakteurin der Süddeutschen Zeitung mit Schwerpunkt Kultur und Geisteswissenschaften. Von 2008 bis 2017 verantwortete sie als Redakteurin die bildende Kunst im Feuilleton der SZ


Termin
Mo, 14.09.20
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Kooperationspartner
AG Kunst und Kirche


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