Buchvorstellung: Kurze Geschichte des Antisemitismus

Warum er so alt und zugleich so aktuell ist

16.11.20
19:00 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren, das Jüdische Museum ist seit 2.11.coronabedingt geschlossen. Sie können das Gespräch als Livestream über Youtube verfolgen. Bitte melden Sie sich an, um den Zugangslink zu bekommen.

Schon in der vorchristlichen Antike gab es Judenhass, Ghettos und Pogrome, doch erst die neutestamentlichen Schriften schufen mit ihrer Gegnerschaft zum Judentum die Voraussetzungen für Ritualmordlegenden und Verfolgungen im christlichen Mittelalter. Das 19. Jahrhundert begründete den Antisemitismus rassistisch, und allzu viele waren zur Zeit des Nationalsozialismus bereit, sich an der „Endlösung der Judenfrage“ zu beteiligen oder schauten lieber weg.

Man hätte meinen können, dass der Schock des Massenmordes die Verhältnisse grundlegend verändert hätte, doch rechte wie linke Ideologien und Antizionismus dringen seit Jahren mit antisemitischem Gepäck in die Mitte der Gesellschaft vor und bereiten den Boden für neue Gewalt. Gibt es Muster und Grunddynamiken, die den Antisemitismus über alle Epochenbrüche hinweg bestimmen?

 

Termin
Mo, 16.11.20
19:00 Uhr

Ort
Livestream

Kosten
Online-Ticket: kostenfrei

Prof. Dr. Peter Schäfer
lehrte als Judaist an der FU Berlin und der Princeton University und war bis 2019 Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Derzeit ist er als Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München. Sein jüngstes Buch "Kurze Geschichte des Antisemitismus", das wir an diesem Abend vorstellen, erschien 2020 im Verlag C.H.Beck

im Gespräch mit Dr. Mirjam Zadoff
Historikerin und Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Buchvorstellung: Kurze Geschichte des Antisemitismus

Warum er so alt und zugleich so aktuell ist

16.11.20 | 19:00 Uhr


Sehr geehrte Damen und Herren, das Jüdische Museum ist seit 2.11.coronabedingt geschlossen. Sie können das Gespräch als Livestream über Youtube verfolgen. Bitte melden Sie sich an, um den Zugangslink zu bekommen.

Schon in der vorchristlichen Antike gab es Judenhass, Ghettos und Pogrome, doch erst die neutestamentlichen Schriften schufen mit ihrer Gegnerschaft zum Judentum die Voraussetzungen für Ritualmordlegenden und Verfolgungen im christlichen Mittelalter. Das 19. Jahrhundert begründete den Antisemitismus rassistisch, und allzu viele waren zur Zeit des Nationalsozialismus bereit, sich an der „Endlösung der Judenfrage“ zu beteiligen oder schauten lieber weg.

Man hätte meinen können, dass der Schock des Massenmordes die Verhältnisse grundlegend verändert hätte, doch rechte wie linke Ideologien und Antizionismus dringen seit Jahren mit antisemitischem Gepäck in die Mitte der Gesellschaft vor und bereiten den Boden für neue Gewalt. Gibt es Muster und Grunddynamiken, die den Antisemitismus über alle Epochenbrüche hinweg bestimmen?

 


Mit

Prof. Dr. Peter Schäfer
lehrte als Judaist an der FU Berlin und der Princeton University und war bis 2019 Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Derzeit ist er als Fellow der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München. Sein jüngstes Buch "Kurze Geschichte des Antisemitismus", das wir an diesem Abend vorstellen, erschien 2020 im Verlag C.H.Beck

im Gespräch mit Dr. Mirjam Zadoff
Historikerin und Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München


Termin
Mo, 16.11.20
19:00 Uhr

Ort
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Online-Ticket: kostenfrei

Kooperationspartner
Jüdisches Museum München und Verlag C.H.Beck


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