(4) Kulturelle Aneignung – Zum Umgang mit kulturellen Identitäten

"It's not acceptable for a white person to transmute Black suffering into profit and fun." (Hannah Black)

08.07.21
19:30 Uhr
Präsenz und Livestream

Achtung: Dieser vierte Abend wurde aus organisatorischen Gründen nach St. Paul verlegt und beginnt um 19.30 Uhr!

„Die Kunst, aneinander vorbeizureden“ versinnbildlicht die Tisch-Skulptur des Holzbildhauers Rudolf Wachter (1923-2011), die 1995 für eine Gesprächsreihe zu Fragen der Kunst entstanden war. An diesem Tisch können sich sechs Menschen nur versetzt gegenübersitzen. In Zeiten, in denen ein „zuhörender Dialog“ schwieriger wird, bringen wir diesen Tisch an drei Abenden ins Kreativquartier und am vierten Abend nach St. Paul, um an der Gesprächskultur und vier gesellschaftlich vieldiskutierten Themen zu arbeiten. Wir laden dazu Expert*innen ein, um die Kunst zu stärken, nicht aneinander vorbeizureden. Ein Platz bleibt jeweils frei für das Publikum.Die Diskutant*innen versuchen, ihren Diskurs selbst ohne Gesprächsleitung zu führen.

Flyer mit der Übersicht über alle Themen, Referent*innen und Informationen hier zum Download

Viertes Gespräch:

Worum geht es, wenn sich Gruppen dagegen wehren, dass Bestandteile ihrer Kultur von andern übernommen, verarbeitet und angeeignet werden? In der Regel sind es Gruppen, deren Geschichte mit Erfahrungen von Marginalisierung, Ausgrenzung und Unterdrückung verknüpft ist. Sie widersprechen der kontextlosen Verwendung ihrer Symbole und Zeichen durch die herrschende Mehrheit. Es geht also um eine Sensibilisierung. Aber ist nicht der Wechsel und das Spiel mit Identitäten Voraussetzung aller Kunst, Kreativität und Entwicklung? Und müssen sich daher nicht Künstler*innen individuell und universell mit allen Themen auseinandersetzen können? Wann also ist die An-eignung keine Ent-eignung, sondern Teil eines kulturellen Austauschs auf Augenhöhe?

Darüber diskutieren:

  • Boaz Levin (Künstler, Schriftsteller und Kurator)
  • Malcom Ohanwe (Journalist, Podcaster und literarischer Übersetzer)
  • Dr. Erik Schilling (Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft, LMU München)
  • Sophia Süßmilch (Künstlerin, Performerin)
  • Dr. Kia Vahland (Meinungsredakteurin der Süddeutschen Zeitung)

Termin
Do, 08.07.21
19:30 Uhr

Ort
St. Paul
St.-Pauls-Platz 11
80336 München, U4 und U5 Theresienwiese

Kosten
Eintritt frei / Anmeldung erforderlich über anmeldung@dg-kunstraum.de (max. 30 Teilnehmende vor Ort)

(4) Kulturelle Aneignung – Zum Umgang mit kulturellen Identitäten

"It's not acceptable for a white person to transmute Black suffering into profit and fun." (Hannah Black)

08.07.21 | 19:30 Uhr


Präsenz und Livestream

Achtung: Dieser vierte Abend wurde aus organisatorischen Gründen nach St. Paul verlegt und beginnt um 19.30 Uhr!

„Die Kunst, aneinander vorbeizureden“ versinnbildlicht die Tisch-Skulptur des Holzbildhauers Rudolf Wachter (1923-2011), die 1995 für eine Gesprächsreihe zu Fragen der Kunst entstanden war. An diesem Tisch können sich sechs Menschen nur versetzt gegenübersitzen. In Zeiten, in denen ein „zuhörender Dialog“ schwieriger wird, bringen wir diesen Tisch an drei Abenden ins Kreativquartier und am vierten Abend nach St. Paul, um an der Gesprächskultur und vier gesellschaftlich vieldiskutierten Themen zu arbeiten. Wir laden dazu Expert*innen ein, um die Kunst zu stärken, nicht aneinander vorbeizureden. Ein Platz bleibt jeweils frei für das Publikum.Die Diskutant*innen versuchen, ihren Diskurs selbst ohne Gesprächsleitung zu führen.

Flyer mit der Übersicht über alle Themen, Referent*innen und Informationen hier zum Download

Viertes Gespräch:

Worum geht es, wenn sich Gruppen dagegen wehren, dass Bestandteile ihrer Kultur von andern übernommen, verarbeitet und angeeignet werden? In der Regel sind es Gruppen, deren Geschichte mit Erfahrungen von Marginalisierung, Ausgrenzung und Unterdrückung verknüpft ist. Sie widersprechen der kontextlosen Verwendung ihrer Symbole und Zeichen durch die herrschende Mehrheit. Es geht also um eine Sensibilisierung. Aber ist nicht der Wechsel und das Spiel mit Identitäten Voraussetzung aller Kunst, Kreativität und Entwicklung? Und müssen sich daher nicht Künstler*innen individuell und universell mit allen Themen auseinandersetzen können? Wann also ist die An-eignung keine Ent-eignung, sondern Teil eines kulturellen Austauschs auf Augenhöhe?

Darüber diskutieren:

  • Boaz Levin (Künstler, Schriftsteller und Kurator)
  • Malcom Ohanwe (Journalist, Podcaster und literarischer Übersetzer)
  • Dr. Erik Schilling (Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft, LMU München)
  • Sophia Süßmilch (Künstlerin, Performerin)
  • Dr. Kia Vahland (Meinungsredakteurin der Süddeutschen Zeitung)

Termin
Do, 08.07.21
19:30 Uhr

Ort
St. Paul
St.-Pauls-Platz 11
80336 München, U4 und U5 Theresienwiese

Kosten
Eintritt frei / Anmeldung erforderlich über anmeldung@dg-kunstraum.de (max. 30 Teilnehmende vor Ort)

Kooperationspartner
DG_ Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising, Der Beauftragte für Kunst im Kirchenkreis München Oberbayern

Aus der Reihe
Zusammengesetzt: Wir müssen reden


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Kooperationspartner
DG_ Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising, Der Beauftragte für Kunst im Kirchenkreis München Oberbayern

Aus der Reihe
Zusammengesetzt: Wir müssen reden

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