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Mediathek der Evangelischen Stadtakademie München

Videomitschnitt: „Ein Jahr zum Vergessen. Wie wir die Bildungskatastrophe nach Corona verhindern“

Homeschooling und Unterrichtsausfall haben teilweise verheerende Auswirkungen nicht nur auf den Leistungsstand, sondern auch auf die körperliche und emotionale Verfassung von Schülerinnen und Schülern. Der Erziehungswissenschaftler und Professor für Schulpädagogik Klaus Zierer hat in seinem neu erschienenem Buch Vorschläge für eine Neuausrichtung von Schule und Bildung nach Corona erarbeitet. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, wird die Thesen von Klaus Zierer aus ihrer Sicht bewerten. Abonnieren Sie und liken Sie unsere Kanäle, dann verpassen Sie keine Videos und Infos. Besuchen Sie uns auf Youtube Facebook Instagram Twitter

Videomitschnitt: Der Niedergang der Kirchen – eine Sternstunde? Spiritualität trifft Kirchenleitung

Videomitschnitt der Diskussion am 14.06.21 in der Evangelischen Stadtakademie München. Dass die großen Kirchen schrumpfen, ist unübersehbar. Aber in der Krise eine Sternstunde sehen? Eine Möglichkeit der Befreiung? Spirituell gesehen liegt im ärmer und machtloser Werden möglicherweise eine Chance. Aber für die Kirche als zivilgesellschaftliche Kraft und Körperschaft öffentlichen Rechts? Als Arbeitgeber und Sozialdienstleister? Nach Reimer Gronemeyer ist die Kirche heute gleichzeitig „so überflüssig wie nie zuvor“ und „so notwendig wie nie zuvor“. Wie ist das gemeint? Und was ist die spirituelle, was die kirchenleitende Sicht auf das Weniger? Mit PROF. DR. REIMER GRONEMEYER Theologe und Soziologe, war Pfarrer in Hamburg und Professor an der Universität Gießen, Autor von: Der Niedergang der Kirchen - Eine Sternstunde?, 2020 REGIONALBISCHOF CHRISTIAN KOPP Regionalbischof München und Oberbayern, Evang.-Luth. Kirche in Bayern Eine Veranstaltung der Reihe: Wende zum Weniger https://www.evstadtakademie.de/reihe/12727/ Abonnieren Sie unseren Kanal, dann verpassen Sie keine Videos. Besuchen Sie unsere Homepage: https://www.evstadtakademie.de/ Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen Instagram: https://www.instagram.com/ev_stadtakademie/ Twitter: https://twitter.com/evstadtakademie

Videomitschnitt von der Auftaktveranstaltung der langen Nacht der Demokratie am 2. Oktober 2021

Die „Lange Nacht der Demokratie“ fand am 2. Oktober 2021 statt – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Sie ermöglicht Inspiration, Begegnung sowie Reflexion zur Bedeutung von Demokratie. Wir fragen: Was hält unsere Gesellschaft zusammen – in der Kommune, in Bayern, in Deutschland und in Europa? Die Lange Nacht fand in über 30 Kommunen in Bayern zeitgleich statt, von Coburg bis Rosenheim. Wir wollten in der Nacht vor dem Tag der Deutschen Einheit in vielfältigsten Formaten über Demokratie philosophieren, diskutieren, streiten und slammen, wir wollten Musik und Kultur genießen, lachen und feiern. Evangelische Stadtakademie hat mit zahlreichen Kooperationspartnern an der Auftaktveranstaltung mitgewirkt. Nähere Informationen unter www.lange-nacht-der-demokratie.de. Die „Lange Nacht der Demokratie“ ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern.

Miriam Brenner im Interview. Der frühe Vogel fängt die Trauer

Das Interview mit Miriam Brenner führte Julia Koloda am 28.06.2021. Miriam Brenner ist "Frau Endlich"-Gründerin, studierte Schauspiel und Musik, ist KlinikClown, Musikerin, Hospizmitarbeiterin sowie Bestatterin. Sie bietet zwei Seminare in der Evangelischen Stadtakademie an: "Sterben für Anfänger, Vorbereitung auf die Begegnung beim Bestatter" am 12.07.2021 und "Der frühe Vogel fängt die Trauer" am 20.07.2021. Weitere Informationen zur und von Miriam Brenner: https://www.frauendlich.de Diese Veranstaltungen sind Teil unserer Reihe: Vorbereitung auf den letzten Übergang Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal, dann verpassen Sie keine Videos. Besuchen Sie uns auf Facebook Instagram Twitter

Jürgen Wiebicke im Interview. Sieben Heringe – Meine Mutter, das Schweigen der Kriegskinder und das Sprechen vor dem Sterben

Das Interview mit Jürgen Wiebicke führte Julia Koloda am 21.06.2021. Jürgen Wiebicke ist  Journalist und Moderator von "Das philosophische Radio" auf WDR5 Die Buchvorstellung ist ein Teil unserer Reihe: Vorbereitung auf den letzten Übergang Jürgen Wiebicke ist zu Gast in der Evangelischen Stadtakademie am 01.07.2021 um 19.00.  Worum geht es im Buch von Jürgen Wiebicke? Kurz bevor die Mutter von Jürgen Wiebicke stirbt, führte er mit ihr Gespräche über ihr Leben und Erfahrungen, damit die Erlebnisse der Generation, die Krieg und Nationalsozialismus als Jugendliche miterlebt haben, nicht mit dem Tod verschwinden. Die Sterbende erzählt mit einer radikalen Offenheit. Jürgen Wiebicke spricht von einer Generation, die den Krieg mit voller Wucht abbekam, und zieht die Parallelen zur heutigen Zeit. Und er thematisiert das Sterben und den Tod in der heutigen Gesellschaft, die nicht mehr damit umgehen kann, dass Leben endlich ist. Diese Veranstaltungen sind Teil unserer Reihe: Vorbereitung auf den letzten Übergang Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen Instagram: https://www.instagram.com/ev_stadtakademie/ Twitter: https://twitter.com/evstadtakademie

Rabbiner Walter Homolka im Interview

Interview zum Buch „Umdenken! Wie Islam und Judentum unsere Gesellschaft besser machen“ mit Prof. Rabbiner Walter Homolka führte Julia Koloda am 21.5.2021. Rabbiner Walter Homolka und islamischer Theologe Mouhanad Khorchide (beide sind am 10.06.21 online bei uns zu Gast) suchen und finden Gemeinsamkeiten zwischen Islam und Judentum in ihrem neuen Buch und rufen zum Umdenken auf. Die beiden Religionen können unsere Gesellschaft besser machen, wenn sie es zulässt und auf die alten Figuren des Populismus und Fundamentalismus verzichtet. Und auch die Religionen selbst müssen sich ändern, wollen sie anschlussfähig an eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft sein und bleiben.

Videoaufzeichnung: Die Vielfalt jüdisches Lebens und der interreligiöse Dialog. Gespräch mit Landesrabbiner a.D. Dr. Henry G. Brandt

Landesrabbiner a.D. Dr. Henry G. Brandt im Gespräch mit Dr. Jan Mühlstein und Dr. Abi Pitum, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbei. Rabbiner Henry Brandt hat anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus 2021 als Zeitzeuge eindrücklich über die Zeit der NS-Verfolgung in seiner Heimatstadt München, über die Emigration seiner Familie nach Palästina und seinen Dienst in der Marine der Israelischen Armee berichtet (nachzusehen hier). Sein weiterer Lebensweg, der ihn über ein Wirtschaftsstudium in Irland zum Rabbinerberuf mit den Stationen Zürich, Stockholm, Hannover, Dortmund und Augsburg geführt hat, konnte in der von Dr. Andreas Heusler vom Stadtarchiv München moderierten Online-Veranstaltung am 25. Januar 2021 nur gestreift werden. Deshalb soll das Gespräch fortgeführt werden, um den Beitrag von Rabbiner Brandt, der unter anderem langjähriger Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland und jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit war, zu der gewachsenen Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland und zum christlich-jüdischen Dialog nachzuzeichnen. RABBINER DR. HENRY G. BRANDT Landesrabbiner a.D., Zürich/CH DR. JAN MÜHLSTEIN UND DR. ABI PITUM Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München KOOPERATIONSPARTNER Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom, Europäische Janusz Korczak Akademie, Jüdisches Museum München

Videoaufzeichnung. Klimakrise: Erreichen wir die Ziele 2030?

Deutschland zählt zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoß an Treibhausgasen in Europa und der Welt. Wir leisten keinen ausreichenden Beitrag, um das im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Limit bei der Erderwärmung einzuhalten. In den nächsten Jahren müssen die EU und Deutschland beim Klimaschutz liefern. Wie geht es also weiter mit der Verkehrswende, dem Kohleausstieg, der CO2 Besteuerung oder dem europäischen Emissionshandel? Welche Chancen hat der Green Deal der EU, und welche Optionen gibt es für internationalen Klimaschutz in der Ära nach Paris? Mit Diskussionsbeiträgen von: Dr. Uwe Scheithauer, Physiker, Energieexperte von Scientists for Future Dieter Janecek MdB, Bündnis 90/Die Grünen Dr. Lukas Köhler FDP Martin Huber MdL, CSU Michael Schrodi MdB, SPD Moderation: Dr. Helmut Paschlau und Jakob Schoof Kooperationspartner Bürgerlobby Klimaschutz und Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, Green City e.V., Netzwerk Klimaherbst e.V., BUND e.V. - Kreisgruppe München, Klimacafé München  

Videomitschnitt: Zeit für Wunder – mit Rabbiner Dr. Henry Brandt

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2021 luden wir ein zu einem Gespräch mit dem Zeitzeugen Rabbiner Dr. Henry Brandt „Zeit für Wunder“. Hier sehen Sie die Aufzeichnung des Zoom-Gesprächs. Der Abend wurde moderiert von Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München. Rabbiner Dr. Henry G. Brandt wurde 1927 als Heinz Georg in München geboren. Er war Zeuge des von den NS-Machthabern angeordneten Abrisses der Münchner (liberalen) Hauptsynagoge im Juni 1938, die er mit seinen Eltern regelmäßig besucht hatte. 1939 konnte er mit seiner Familie über England nach Palästina emigrieren. Während des Unabhängigkeitskrieges von 1948 diente er als Offizier in der Marine der israelischen Armee. Von 1951 bis 1955 studierte er in Nordirland Wirtschaftswissenschaften und wurde Marktanalytiker bei Ford in London. 1957 nahm er das Rabbinerstudium am Leo Baeck College in London auf, das er 1961 mit einer Ordination (Semicha) abschloss. Er war Rabbiner in Leeds und Genf sowie Gründungsrabbiner der liberalen jüdischen Gemeinde „Or Chadasch“ in Zürich. Über Göteborg kam er zurück nach Deutschland. Er wurde Landesrabbiner von Niedersachsen und 1995 Landesrabbiner von Westfalen-Lippe. Nach seiner Pensionierung war er von 2004 bis 2019 Gemeinderabbiner in Augsburg, von 2004 bis 2019 Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland. Rabbiner Dr. Brandt gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des jüdisch-christlichen Dialogs in Deutschland; von 1985 bis 2016 war er jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, er ist Mitglied des Vorstandes der Buber-Rosenzweig-Stiftung und des Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Ehrungen unter anderem den Muhammad-Nafi-Tschelebi-Preis für jüdisch-muslimischen Dialog, den Israel-Jacobson-Preis, das Bundesverdienstkreuz I. Klasse, den Bayerischen Verdienstorden und den Estrongo Nachama Preis für Toleranz und Zivilcourage (2019). Live übertragen am 25.01.2021.

Der Kulturbegriff der extremen Rechten und die Strategie der AfD – Videoaufzeichnung

Videoaufzeichnung der Zoomkonferenz vom 26.11.2020 Das Verständnis der extremen Rechten von Kultur schöpft aus den Mythen und Konstruktionen um „Nationalcharakter“ und „Volksgeist“. Durch seine geschichtsphilosophischen Bezüge eignet sich der Begriff „Kultur“ besonders zur Konstruktion nationaler Identitäten und Abgrenzungen. Wie formuliert die AfD diesen Kulturbegriff in ihrer „Strategie 2019 – 2025“ aus und mit welchen politischen Interventionen versucht sie, ihn in Bundesländern, in denen sie stark im Landtag vertreten ist, umzusetzen? Mit welchen Gegenstrategien kann die Zivilgesellschaft für eine offene Gesellschaft eintreten? Dr. Volker Weiß, Historiker und Publizist, Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, Autor von: Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes, 2017 Eric Wrasse, Pädagogischer Leiter, Stiftung Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar Kooperationspartner: Münchner Volkshochschule
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