Religion/Spiritualität

Mediathek der Evangelischen Stadtakademie München

Mittschnitt: Gottlos beten. Eine spirituelle Wegsuche mit Niklaus Brantschen

Gottlos beten. Eine spirituelle Wegsuche mit Niklaus Brantschen. Ein Mitschnitt vom 19.11.2021 Sie wollen mehr von der Evangelischen Stadtakademie?  Abonnieren Sie unseren Youtube-Kanal, dann verpassen Sie keine Videos Besuchen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram

Mitschnitt: Askese oder gesteigerter Genuss? Die Lebenskunst der Zukunft. Vortrag von Michael von Brück

Aufnahme des Zoomvortrags vom 11.05.2021 in der Reihe: Wende zum Weniger? https://www.evstadtakademie.de/reihe/... Sollen wir eine „asketische Weltkultur“ anstreben, wie C. F. von Weizsäcker vorschlug, oder die „Spaßgesellschaft“ auskosten, wobei nicht klar ist, ob dies ein Tanz auf dem Vulkan ist? Verzicht oder Genuss? Was ist das eine, und was das andere? Es gibt schließlich das Spießertum des Unsinnlichen wie auch eine Langeweile des Konsums… Der Vortrag wird nicht nur ein klareres Verstehen dieser falschen Alternativen versuchen, sondern vor allem fragen, wie wir mit Kreativität das Leben so gestalten können, dass anderes Leben (und damit auch das eigene) nur minimal verletzt wird. Ist das möglich? Individuell und gesellschaftlich? Wer wagt die Entscheidungen? Welche? Mit und von PROF. DR. MICHAEL VON BRÜCK Theologe, Religionswissenschaftler und Zen- und Yogalehrer, LMU und Universität Linz   Sie wollen mehr von der Evangelischen Stadtakademie? Abonnieren Sie unseren Youtube-Kanal, dann verpassen Sie keine Videos https://www.youtube.com/c/EvangelischeStadtakademieMünchen Besuchen Sie unsere Homepage: https://www.evstadtakademie.de/ Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen Instagram: https://www.instagram.com/ev_stadtakademie/ Twitter: https://twitter.com/evstadtakademie

Mitschnitt: Religion als Vehikel für Moral und Metaphysik. Gegenpositionen zu Schleiermacher: Kant und Hegel

Zum Nachschauen der Mitschnitt der Veranstaltung von Gunther Wenz: In seinen berühmten Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern von 1799 hat Schleiermacher die Religion als eine eigene Dimension jenseits von Denken und Handeln, Theorie und Praxis, Metaphysik und Moral beschrieben. Gegenpositionen vertreten Kant und Hegel: Der eine erklärt Religion zu einem Vehikel für Moral, der andere will ihre Vorstellungen begrifflich aufheben. In unseren Tagen hat das Religionsverständnis Schleiermachers eine Renaissance erfahren, wie am Beispiel von Niklas Luhmann und Hermann Lübbe zu zeigen ist. Prof. Dr. Dr. h.c. Gunther Wenz bis März 2015 Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Ökumene, Evangelisch- Theologische Fakultät der LMU, seit April 2015 Leiter der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle an der Münchner Hochschule für Philosophie   Sie wollen mehr von der Evangelischen Stadtakademie? Abonnieren Sie unseren Youtube-Kanal, dann verpassen Sie keine Videos https://www.youtube.com/c/EvangelischeStadtakademieMünchen Besuchen Sie unsere Homepage: https://www.evstadtakademie.de/ Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen Instagram: https://www.instagram.com/ev_stadtakademie/ Twitter: https://twitter.com/evstadtakademie  

Zum Nachschauen: Gunter Wenz “„Innesein des ganzen ungeteilten Daseins“ – Schleiermachers Religionsverständnis“

Prof. Dr. Dr. h.c. Gunther Wenz hielt bei uns einen Vortrag über Schleiermachers Religionsverständnis und wir durften es mitschneiden. Wir wünschen viel Freude beim Nachschauen und Mitdenken! In seinen berühmten Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern von 1799 hat Schleiermacher die Religion als eine eigene Dimension jenseits von Denken und Handeln, Theorie und Praxis, Metaphysik und Moral beschrieben. Gegenpositionen vertreten Kant und Hegel: Der eine erklärt Religion zu einem Vehikel für Moral, der andere will ihre Vorstellungen begrifflich aufheben. In unseren Tagen hat das Religionsverständnis Schleiermachers eine Renaissance erfahren, wie am Beispiel von Niklas Luhmann und Hermann Lübbe zu zeigen ist. Abonnieren Sie unseren Kanal auf YouTube, dann verpassen Sie keine Videos. Besuchen Sie unsere Homepage: https://www.evstadtakademie.de/ Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen Instagram: https://www.instagram.com/ev_stadtakademie/ Twitter: https://twitter.com/evstadtakademie

Videomitschnitt: Der Niedergang der Kirchen – eine Sternstunde? Spiritualität trifft Kirchenleitung

Videomitschnitt der Diskussion am 14.06.21 in der Evangelischen Stadtakademie München. Dass die großen Kirchen schrumpfen, ist unübersehbar. Aber in der Krise eine Sternstunde sehen? Eine Möglichkeit der Befreiung? Spirituell gesehen liegt im ärmer und machtloser Werden möglicherweise eine Chance. Aber für die Kirche als zivilgesellschaftliche Kraft und Körperschaft öffentlichen Rechts? Als Arbeitgeber und Sozialdienstleister? Nach Reimer Gronemeyer ist die Kirche heute gleichzeitig „so überflüssig wie nie zuvor“ und „so notwendig wie nie zuvor“. Wie ist das gemeint? Und was ist die spirituelle, was die kirchenleitende Sicht auf das Weniger? Mit PROF. DR. REIMER GRONEMEYER Theologe und Soziologe, war Pfarrer in Hamburg und Professor an der Universität Gießen, Autor von: Der Niedergang der Kirchen - Eine Sternstunde?, 2020 REGIONALBISCHOF CHRISTIAN KOPP Regionalbischof München und Oberbayern, Evang.-Luth. Kirche in Bayern Eine Veranstaltung der Reihe: Wende zum Weniger https://www.evstadtakademie.de/reihe/12727/ Abonnieren Sie unseren Kanal, dann verpassen Sie keine Videos. Besuchen Sie unsere Homepage: https://www.evstadtakademie.de/ Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen Instagram: https://www.instagram.com/ev_stadtakademie/ Twitter: https://twitter.com/evstadtakademie

Videoaufzeichnung: Die Vielfalt jüdisches Lebens und der interreligiöse Dialog. Gespräch mit Landesrabbiner a.D. Dr. Henry G. Brandt

Landesrabbiner a.D. Dr. Henry G. Brandt im Gespräch mit Dr. Jan Mühlstein und Dr. Abi Pitum, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbei. Rabbiner Henry Brandt hat anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus 2021 als Zeitzeuge eindrücklich über die Zeit der NS-Verfolgung in seiner Heimatstadt München, über die Emigration seiner Familie nach Palästina und seinen Dienst in der Marine der Israelischen Armee berichtet (nachzusehen hier). Sein weiterer Lebensweg, der ihn über ein Wirtschaftsstudium in Irland zum Rabbinerberuf mit den Stationen Zürich, Stockholm, Hannover, Dortmund und Augsburg geführt hat, konnte in der von Dr. Andreas Heusler vom Stadtarchiv München moderierten Online-Veranstaltung am 25. Januar 2021 nur gestreift werden. Deshalb soll das Gespräch fortgeführt werden, um den Beitrag von Rabbiner Brandt, der unter anderem langjähriger Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland und jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit war, zu der gewachsenen Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland und zum christlich-jüdischen Dialog nachzuzeichnen. RABBINER DR. HENRY G. BRANDT Landesrabbiner a.D., Zürich/CH DR. JAN MÜHLSTEIN UND DR. ABI PITUM Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München KOOPERATIONSPARTNER Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom, Europäische Janusz Korczak Akademie, Jüdisches Museum München

Videomitschnitt: Zeit für Wunder – mit Rabbiner Dr. Henry Brandt

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2021 luden wir ein zu einem Gespräch mit dem Zeitzeugen Rabbiner Dr. Henry Brandt „Zeit für Wunder“. Hier sehen Sie die Aufzeichnung des Zoom-Gesprächs. Der Abend wurde moderiert von Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München. Rabbiner Dr. Henry G. Brandt wurde 1927 als Heinz Georg in München geboren. Er war Zeuge des von den NS-Machthabern angeordneten Abrisses der Münchner (liberalen) Hauptsynagoge im Juni 1938, die er mit seinen Eltern regelmäßig besucht hatte. 1939 konnte er mit seiner Familie über England nach Palästina emigrieren. Während des Unabhängigkeitskrieges von 1948 diente er als Offizier in der Marine der israelischen Armee. Von 1951 bis 1955 studierte er in Nordirland Wirtschaftswissenschaften und wurde Marktanalytiker bei Ford in London. 1957 nahm er das Rabbinerstudium am Leo Baeck College in London auf, das er 1961 mit einer Ordination (Semicha) abschloss. Er war Rabbiner in Leeds und Genf sowie Gründungsrabbiner der liberalen jüdischen Gemeinde „Or Chadasch“ in Zürich. Über Göteborg kam er zurück nach Deutschland. Er wurde Landesrabbiner von Niedersachsen und 1995 Landesrabbiner von Westfalen-Lippe. Nach seiner Pensionierung war er von 2004 bis 2019 Gemeinderabbiner in Augsburg, von 2004 bis 2019 Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland. Rabbiner Dr. Brandt gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des jüdisch-christlichen Dialogs in Deutschland; von 1985 bis 2016 war er jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, er ist Mitglied des Vorstandes der Buber-Rosenzweig-Stiftung und des Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Ehrungen unter anderem den Muhammad-Nafi-Tschelebi-Preis für jüdisch-muslimischen Dialog, den Israel-Jacobson-Preis, das Bundesverdienstkreuz I. Klasse, den Bayerischen Verdienstorden und den Estrongo Nachama Preis für Toleranz und Zivilcourage (2019). Live übertragen am 25.01.2021.

Rainer Liepold: Hinter den Türen des Krematoriums

Wie schaut es hinter den Türen des Krematoriums aus? Lassen sich immer mehr Menschen nach dem Tod kremieren? Und wenn ja, wo lassen sie ihre Asche begraben? Was passiert mit den Erinnerungen an die Person, wenn sie sich anonym begraben lässt? Wie verändert sich die Bestattungskultur, wenn wir zu einer immer virtuelleren Gesellschaft werden? Was ist noch gedenkenswert? Rainer Liepold ist Pfarrer und Spezialist für Bestattungskultur. Er entwickelt gerade ein Projekt zum virtuellen Gedenken mit Miklos Geyer (www.gedenkenswert.de ist noch in Arbeit, wird vermutlich im Spätsommer an den Start gehen) Wir bieten regelmäßige Führungen ins städtische Krematorium an. Melden Sie sich bei Interesse bei uns an.

Kann das Leben scheitern? Vortrag von Michael von Brück

Kann das Leben scheitern? Durch Misserfolg, Einsamkeit oder Verlust geraten Menschen in tiefe Sinnkrisen oder Depressionen. Therapeutisch versucht man, durch Medikamente oder Gespräche, alltäglich auch durch Strategien der Ablenkung aus der Sackgasse herauszukommen. Vielleicht liegt das Problem aber noch tiefer – an einer Haltung zum Leben, die gar nicht stimmig sein kann, an einem Mangel an Vertrauen, an unzureichender Erfahrung mit den Möglichkeiten unseres Bewusstseins? Wir werden dem Problem ohne vorschnelle Beschwichtigungen nachgehen und auch angesichts der gegenwärtigen Krise nach Lösungen suchen, die unsere Lebensqualität verbessern können.
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