Psychologie

Magazin der Evangelischen Stadtakademie München

Überwindung der Gleichgültigkeit. Interview mit Alexander Batthyány

Mitten im Wohlstand haben die meisten Menschen zwar genug, wovon sie leben können, viele scheinen aber nicht mehr recht zu wissen, wofür es sich zu leben lohnt. Unverbindlichkeit, Gleichgültigkeit, Langeweile und Sinnlosigkeitsgefühle sind weit verbreitet. Alexander Batthyány bietet einen grundlegenden Gegenentwurf. Er sagt: Der Mensch ist sinnorientiert. Er will also nicht nur, dass es ihm gut geht. Er will auch wissen, wozu er gut ist. Anhand seiner Forschungsergebnisse zeigt es Wege hin zu einer engagierten, sinnerfüllten Lebensführung. Julia Koloda von der Evangelischen Stadtakademie München im Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Batthyány am 22.5.2020. PROF. DR. ALEXANDER BATTHYÁNY ist Direktor des Viktor-Frankl-Instituts in Wien, unterrichtet Theoretische Grundlagen der Kognitionswissenschaften an der Universität Wien sowie Logotherapie und Existenzanalyse an der dortigen Universitätsklinik für Psychiatrie. Autor von Die Überwindung der Gleichgültigkeit, 2017 AUFGRUND DER CORONAKRISE WURDE DIE VERANSTALTUNG AUF FREITAG, 18.09.20 VERSCHOBEN.

Kann das Leben scheitern? Vortrag von Michael von Brück

Kann das Leben scheitern? Durch Misserfolg, Einsamkeit oder Verlust geraten Menschen in tiefe Sinnkrisen oder Depressionen. Therapeutisch versucht man, durch Medikamente oder Gespräche, alltäglich auch durch Strategien der Ablenkung aus der Sackgasse herauszukommen. Vielleicht liegt das Problem aber noch tiefer – an einer Haltung zum Leben, die gar nicht stimmig sein kann, an einem Mangel an Vertrauen, an unzureichender Erfahrung mit den Möglichkeiten unseres Bewusstseins? Wir werden dem Problem ohne vorschnelle Beschwichtigungen nachgehen und auch angesichts der gegenwärtigen Krise nach Lösungen suchen, die unsere Lebensqualität verbessern können.

Tatjana Reichhart im Interview zur Selbstfürsorge

Das Prinzip der Selbstfürsorge. Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben.
Nur wer für sich selbst sorgt, kann den Anforderungen des Alltags standhalten, ohne gehetzt und ferngesteuert zu funktionieren. Und auch die Sorge für andere wird leichter und sinnvoller, wenn die Fürsorge für sich selbst stimmt. Tatjana Reichhart zeigt, wie wir lernen können, auf uns zu achten und die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Sie weiß aus ihrer langjährigen Praxis, wie man die Hürden auf dem Weg zu guter Selbstfürsorge überwindet und stellt wirksame und alltagstaugliche Strategien vor. Veranstaltung am 27.09.2019 um 19.00 Dr. Tatjana Reichhart Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mit-Gründerin des Coaching- und Seminar-Cafés Kitchen2Soul, Autorin von Das Prinzip Selbstfürsorge - wie wir Verantwortung übernehmen und gelassen und frei leben, 2019  

Hans Jellouschek: Der-die-das Dritte in der Paarbeziehung

Hans Jellouschek, Lehrtherapeut für Transaktionsanalyse, zeigt auf, weshalb man aus einer Zweierbeziehung in eine Dreierbeziehung gerät und wie der Weg zurück zur Zweierbeziehung aussehen kann. Überraschenderweise steckt in der Außenbeziehung oft sogar eine Chance zu mehr Nähe und Tiefe in der ursprünglichen Beziehung. Veranstaltung der Reihe BEZIEHUNGSWEISE - SIEBEN BLICKE AUF DIE LIEBE. Mitschnitt eines Vortrags vom 16.01.2019 in der Evangelischen Stadtakademie München.

Das meditierende Gehirn. Achtsamkeit wissenschaftlich erforscht

Der Vortrag von Dr. Britta Hölzel zum Nachschauen und Nachhören. Was sind die aktuellen Erkenntnisse der wissenschaftlichen und insbesondere der neurowissenschaftlichen Erforschung von Achtsamkeit?  

Konrad Lischka im Interview. Digitale Öffentlichkeit

Nach dem spannenden Vortrag von Konrad Lischka zur Frage wie die algorithmischen Systeme (wie Facebook oder Google) den Wandel der digitalen Öffentlichkeit beeinflussen, ließ sich noch ein oder anderer Punkt im kurzen Interview mit Julia Koloda klären. Mehr zur Arbeit von Konrad Lischka: https://algorithmenethik.de
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