Interview

Magazin der Evangelischen Stadtakademie München

Wagnis und Verzicht: Interview mit Prof. Michael von Brück

Prof. Michael von Brück im Interview mit Julia Koloda in der Evangelischen Stadtakademie München am 14.11.2019. Michael von Brück spricht über das Buch "Wagnis und Verzicht", das er zusammen mit Dalai Lama geschrieben hat. Wir sprechen mit ihm über die Vernunft und Mitgefühl, die in einem ausgewogenen Verhältnis stehen müssen, um gute Ratgeber bei den wichtigen zeitgenössischen Fragen zu sein. Über die Meditation und die Transformation der Religion in eine neue Zeit und weitere Themen. Abonnieren Sie unseren Kanal, dann verpassen Sie keine Videos. Besuchen Sie uns auf Facebook

Interview mit Prof. Hubert Wolf über den Zölibat

Das kurze Gespräch von Julia Koloda mit Hubert Wolf bietet Ihnen einen kleinen Einblick in die aktuelle Diskussion um den Zölibat. Das Interview ist am 10.10.2019 nach dem Vortrag und Podiumsdiskussion mit Prof. Hubert Wolf, Matthias Drobinski (Süddeutsche Zeitung), Hiltrud Schönheit (Vorsitzende des Katholikenrats München) und Dr. Andreas Batlogg (Theologe und Priester, Forum der Jesuiten) entstanden. Bitte klicken für einen ausführlicheren Blogbeitrag zu diesem Thema.

Tatjana Reichhart im Interview zur Selbstfürsorge

Das Prinzip der Selbstfürsorge. Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben.
Nur wer für sich selbst sorgt, kann den Anforderungen des Alltags standhalten, ohne gehetzt und ferngesteuert zu funktionieren. Und auch die Sorge für andere wird leichter und sinnvoller, wenn die Fürsorge für sich selbst stimmt. Tatjana Reichhart zeigt, wie wir lernen können, auf uns zu achten und die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Sie weiß aus ihrer langjährigen Praxis, wie man die Hürden auf dem Weg zu guter Selbstfürsorge überwindet und stellt wirksame und alltagstaugliche Strategien vor. Veranstaltung am 27.09.2019 um 19.00 Dr. Tatjana Reichhart Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mit-Gründerin des Coaching- und Seminar-Cafés Kitchen2Soul, Autorin von Das Prinzip Selbstfürsorge - wie wir Verantwortung übernehmen und gelassen und frei leben, 2019  

Interview mit Stephan Reiß-Schmidt von der Initiative „Soziale Bodennutzung“

Grund und Boden sind nicht eine beliebige Ware, sagt Stephan Reiß-Schmidt, einer der Initiatoren von „Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik“. http://www.initiative-bodenrecht.de
  • Wohnungen sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören nicht auf den freien Markt
  • Die Stadt München sollte bei den Bauauflagen für die privaten Bauträger darauf bestehen, dass 50 Prozent der gebauten Wohnungen preisgedämpft oder gefördert gebaut werden.
  • Politik sollte längerfristige Ziele setzen: in 15 Jahren sollten es anstatt 14 Prozent bezahlbare und sozialgebundene Wohnungen auf 25 Prozent.
  • neue Gesetze müssen gemacht werden: per Vertrag dem Eigentümer Gemeinwohlbindungen auferlegen. 
  • -internationale Investoren, die sich an keine Gemeinwohlbindung halten, sollten aus München wegbleiben.
  • Der Grundfehler der Politik in den 80-90 Jahren: die Wohnungen und der Boden wurden zur Kapitalanlage.
Sehen Sie zu diesem Thema auch die Interviews mit Rouzbeh Taheri von der Berliner Initiative: Deutsche Wohnen & Co enteignen und mit Peter Kraus, dem Gemeinderat der Grünen aus Wien.

Interview mit Peter Kraus (Grüne, Wien)

Peter Kraus ist Grüner Gemeinderat & Landtagsabgeordneter in Wien. Er sprach im Rahmen des Symposiums "Weil gutes Wohnen Recht ist." am 7.5.2019 mit Julia Koloda. Worum geht es? Die Stadt Wien hat ihre Wohn- und Bodenpolitik anders aufgestellt als deutsche Städte. - Die Stadt Wien besitzt noch 1/4 aller Wohnungen der Stadt. - 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener wohnen in sozial geförderten Wohnungen. - Die Stadt Wien hat die gemeindeeigenen Wohnungen nicht verkauft. - 1 Prozent vom Lohn jedes Bürgers, jeder Bürgerin fließt als Steuer in die Wohnförderung ein. Unter anderem lässt sich daraus die Wohnförderung bezahlen. - Der soziale Wohnbau hat in Wien eine hohe Akzeptanz. - Der geförderte Wohnbau erlaubt eine hohe soziale Durchmischung. - Der soziale Wohnbau entsteht in allen Bezirken, so dass keine Ghettos entstehen.

Interview mit Rouzbeh Taheri („Deutsche Wohnen & Co. enteignen“)

Rouzbeh Taheri, Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" sprach im Rahmen des Symposiums "Weil gutes Wohnen Recht ist: Wer investiert in soziale Verantwortung?" mit Julia Koloda von der Ev. Stadtakademie in München. Das Programm des Symposiums können Sie hier herunterladen: Weil gutes Wohnen Recht ist. Das Symposium ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung „Weiter-Denken. Protestantische Kultur und Stadtgesellschaft“, BDA - Bund Deutscher Architekten, Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht  und der Evangelischen Stadtakademie. Eine Veranstaltung II. Wie in soziale Verantwortung investieren? ist für Herbst 2019 geplant.

Gregor Gysi im Interview: Brauchen wir eine neue Linke?

Gregor Gysi nimmt Stellung zur Frage, ob wir eine neue Linke brauchen und was es heute bedeutet links zu sein. Er gibt seine Einschätzung zur Politik der SPD und der Zukunft der linken Ideen. Des Weiteren berichtet er über seine 6 Leben. Klicken Sie an, um zu erfahren, welche es waren. Gregor Gysi ist einer der profiliertesten und beliebtesten Politikern in Deutschland. Zwischen 2005 und 2015 führte er die Linksfraktion des Bundestags an, gleichzeitig fungierte er ab 2013 als Oppositionsführer. Legendär ist seine Rede im Bundestag aus dem Jahr 1998 zur Europafrage, wo er vor all den Dingen warnte, die heute Europas Zusammenhalt bedrohen. Gysi erklärte damals, dass es zu erheblichen sozialen und politischen Verwerfungen führen werde, wenn wirtschaftlich so unterschiedlich starke Länder zu einer Union mit einer gemeinsamen Währung zusammengefügt werden, ohne dafür Rahmenbedingungen wie gemeinsame Sozialstandards, Steuerrecht etc. geschaffen zu haben. Um zu dieser Rede zu gelangen, klicken Sie hier. Gregor Gysi ist trotzdem ein Optimist geblieben; er plädiert für eine europäische Integration und keineswegs für einen Austritt aus der Europäischen Union. Dieses Interview wurde im Vorfeld der Veranstaltung "Brauchen wir eine neue Linke?" mit Gregor Gysi und Wolfgang Merkel am 12.02.2019 geführt. Diese Veranstaltung wurde von der Evangelischen Stadtakademie zusammen mit folgenden Kooperationspartnern ausgerichtet: Hochschule für Philosophie, München Kurt Eisner Verein für politische Bildung e.V. / Rosa-Luxemburg-Stiftung Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Interview mit Björn Hacker: weniger Markt, mehr Politik?

Wie kann Europa gestaltet werden, so dass ein gedeihliches Miteinander der Staaten möglich wäre? in diesem Interview stellt Björn Hacker seine Vision der Erneuerung Europas zu einem sozialeren und gerechteren Staatenverbund vor. Björn Hacker ist Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Er ist Autor zahlreicher Artikel, die Sie hier finden können. Die Veranstaltung am 30.01.2019 ist ein Teil der Reihe: Deshalb, Europa! Hier können Sie den Flyer herunterladen.  Lesetipp: Björn Hacker: Weniger Markt, mehr Politik. Europa rehabilitieren.
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