Reformationsjubiläum im Zeitalter der Ökumene und der Globalisierung

Eine Bilanz

Veranstaltungsnummer: 24
Aus der Reihe: Relecturen der Reformation

Jedes Jahrhundert hatte seinen eigenen Zugriff auf das Reformationsjubiläum und instrumentalisierte es auch für aktuelle Interessen. 1917 - im Ersten Weltkrieg - wurde Luther als Heros und "der wohl deutscheste Mann, den es je gegeben hat", gefeiert. Davon sind wir heute weit entfernt. Doch auch das 500. Reformationsjubiläum war von Zeitgeist beeinflusst. Was davon lässt sich heute schon erkennen? Jedenfalls wurde die Ökumene stark betont. Und darüber hinaus? Wofür stand und steht dieses Jahrhundertjubiläum 2017? Das erste in Zeiten deutscher Demokratie und der Globalisierung. Manche meinen auch, es könnte das letzte gewesen sein. - Ein Rückblick mit Kennern und Chronisten.

Mit:

Prof. Dr. Heinz Schilling, Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin, Autor von Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs, 2016 und 1517. Weltgeschichte eines Jahres, 2017
Patrick Bahners, Redakteur Geisteswissenschaften, FAZ
Prof. Dr. Gunther Wenz, bis April 2015 Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Ökumene, LMU, Leiter der Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle, Hochschule für Philosophie, München
Moderation: Matthias Drobinski, Redakteur Innenpolitik, SZ

Kooperationspartner:

Forum der Jesuiten, Wolfhart Pannenberg-Forschungsstelle und Verlag C.H.Beck

Termin:

Mittwoch, 15.11.2017, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Aula der Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31

Kosten:

Eintritt frei, Spenden erbeten