Politische Bildung in Zeiten des Rechtspopulismus

Veranstaltungsnummer: 2

Die "Mitte-Studien" der Friedrich-Ebert-Stiftung untersuchen seit 2006, wie weit rechtsextreme bzw. menschenfeindliche und anti-demokratische Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft verbreitet sind. Die jüngste aus dem Jahr 2016 tat dies unter dem Titel Gespaltene Mitte. Feindselige Zustände. Neues Gewicht hat dabei der Rechtspopulismus gewonnen. Er setzt auf kollektive Abwertung und stilisiert den Mythos des homogenen, von den "Anderen" und den "Eliten" bedrohten Volkes, dessen alleinige Führung er beansprucht. Diskutiert werden in der Studie auch die Bedingungsfaktoren für diese Entwicklung.

Welche Aufgaben politischer Bildung erwachsen in dieser Situation? Welche Formen der Auseinandersetzung versprechen Wirkung, welche sind kontraproduktiv? Die sozialpsychologische Perspektive kann hier Impulse geben.

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Mit:

Prof. Dr. Beate Küpper, Dipl.-Psychologin, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein, Mitautorin der Mitte-Studien 2014 und 2016, Mercator Fellow
Dr. Ralf Melzer, Leiter des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung, Herausgeber der Mitte-Studien 2012-2016

Kooperationspartner:

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Termin:

Freitag, 13.10.2017, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

Veranstaltungsort:

BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Herzog-Wilhelm-Str. 1 (S und U Bahn Karlsplatz)

Kosten:

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich.