Indien zwischen Säkularismus und Hindu-Fundamentalismus: 1990 bis heute

Veranstaltungsnummer: 37
Aus der Reihe: Der scheue Riese: Indien

Die frühen 1990er Jahre waren geprägt von einer wirtschaftlichen Liberalisierung der staatlich gelenkten Wirtschaft durch den Finanzminister Manmohan Singh (Kongress-Partei); durch Privatisierung und Marktöffnung entstand eine breite Mittelschicht, wenn auch die Armut nicht besiegt werden konnte. In den späten 90er Jahren wurden hindukonservative Kräfte stärker; im Jahre 2014 siegte die BJP unter Narendra Modi mit überwältigender Mehrheit. Die Außenpolitik Modis ist weitgehend auf den Osten, auf Japan, Vietnam etc. ausgerichtet und verhält sich hinsichtlich des Westens zögerlich. Gleichzeitig gewinnen Traditionen und hinduistische Identität an Bedeutung.

Mit:

PD Dr. Renate Syed, Indologin, Institut für Indologie und Tibetologie der LMU


Termin:

Donnerstag, 27.07.2017, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Evangelische Stadtakademie München

Kosten:

  • 8,00 €
  • 7,00 € (ermäßigt)