"Gilead" - Die Unruhe der Provinz

Ein Abend mit der US-amerikanischen Schriftstellerin Marilynne Robinson

Veranstaltungsnummer: 84

Die Schriftstellerin Marilynne Robinson ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen der USA. Dort ist sie nicht nur als große zeitgenössische Erzählerin anerkannt, sondern auch als eine öffentliche Intellektuelle. Sie repräsentiert ein anderes Amerika, das ein aufgeklärtes Christentum als Grundlage für eine soziale und demokratische Gesellschaft fruchtbar machen will. Nicht zufällig ist sie Barack Obamas Lieblingsschriftstellerin. Wie kaum eine andere Autorin kennt Robinson, die in Iowa lebt, die amerikanische Provinz, das Leben und Denken der Menschen in den "fly over states". Das zeigt sich auch an dem eigenen Ton, mit dem sie vom amerikanischen Rassismus spricht. Ihr hoch gelobter Roman Gilead, soeben ins Deutsche übersetzt, wird an diesem Abend vorgestellt.

Sprache: Englisch mit deutscher (Teil-)Übersetzung.

Kartenreservierung Tel. 089 5525370 oder reservierung@amerikahaus.de

Mit:

Marilynne Robinson, Romanautorin und Essayistin, Iowa City, USA
Prof. Dr. Klaus Benesch, Amerika-Institut, LMU
Prof. Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, Berlin

Kooperationspartner:

Amerika-Institut der LMU, Stiftung Bayerisches Amerikahaus, US Generalkonsulat und Kulturbüro der EKD

Termin:

Mittwoch, 22.03.2017, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Amerikahaus München, Barer Straße 19a

Kosten:

  • 5,00 €