Mediathek

Ton und Bild – Mitschnitte aus dem Programm

Heimatlos in der Moderne. Interview mit Dr. Dr. Katharina Ceming

Heimatlos in der Moderne. Weshalb sich Religionen mit der Moderne schwertun. Philosophin und Theologin Dr. Dr. Katharina Ceming in einem Interview mit Julia Koloda in der Evangelischen Stadtakademie am 19.11.2019. Immer wieder zeigt sich, dass Religionen mit verschiedensten Errungenschaften der Moderne wie Gleichberechtigung, Selbstverwirklichung, Toleranz jenseits der eigenen Gruppe, aber auch mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Probleme haben. Aus welchem Grund tun sich religiöse Strömungen zum Teil so schwer, ihren Platz in der Moderne zu finden? Und was braucht es, damit sich Religionen mit der Moderne und ihren Werten versöhnen können? Weitere Termine in der Evangelischen Stadtakademie mit Katharina Ceming: Am 1.12.2019: Vom Umgreifenden. Grundgedanken der Philosophie Karl Jaspers. Am 9.2.2019: Joseph Beuys. Kunst zum Nachdenken. Seminar Kunst & Philosophie. Besuchen Sie unsere Homepage: https://www.evstadtakademie.de/ Besuchen Sie unsere Mediathek für mehr Videos: https://www.evstadtakademie.de/magazin/ Besuchen Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen/

Wagnis und Verzicht: Interview mit Prof. Michael von Brück

Prof. Michael von Brück im Interview mit Julia Koloda in der Evangelischen Stadtakademie München am 14.11.2019. Michael von Brück spricht über das Buch "Wagnis und Verzicht", das er zusammen mit Dalai Lama geschrieben hat. Wir sprechen mit ihm über die Vernunft und Mitgefühl, die in einem ausgewogenen Verhältnis stehen müssen, um gute Ratgeber bei den wichtigen zeitgenössischen Fragen zu sein. Über die Meditation und die Transformation der Religion in eine neue Zeit und weitere Themen. Abonnieren Sie unseren Kanal, dann verpassen Sie keine Videos. Besuchen Sie uns auf Facebook

Prof. Hans van Ess: Konfuzius Erben? Ein Interview.

KONFUZIUS ERBEN? Die chinesische Gesellschaft und ihre geistesgeschichtlichen Grundlagen. Ein Interview mit Prof. Dr. Hans van Ess führte Julia Koloda nach dem gleichnamigen Vortrag am 29.10.2019 in der Ev. Stadtakademie. Wie passen das marxistische Denken und die Konsumkultur in China zusammen? Warum sind Chinesen so anfällig für das Phänomen des social scoring? Ist denn Europa noch ein Vorbild, ist Demokratie eine Sehnsucht? Der Vortrag fand statt im Rahmen der Reihe: China verstehen.

Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft von Armin Nassehi

Eine Videoaufzeichnung der Buchvorstellung "Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft" von Armin Nassehi. Wir denken, der Siegeszug der digitalen Technik habe die Welt innerhalb weniger Jahre revolutioniert. Unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, unsere Arbeit und sogar der Ausgang demokratischer Wahlen: Alles folge komplett anderen Regeln, seit es das Internet, die sozialen Medien und die diversen digitalen Geräte gibt. In seiner neuen Gesellschaftstheorie dreht Armin Nassehi den Spieß um und zeigt jenseits von Panik und Verharmlosung, dass die Digitalisierung nur eine besonders ausgefeilte technische Antwort auf eine Frage ist, die sich in modernen Gesellschaften schon immer gestellt hat.

Interview mit Prof. Hubert Wolf über den Zölibat

Das kurze Gespräch von Julia Koloda mit Hubert Wolf bietet Ihnen einen kleinen Einblick in die aktuelle Diskussion um den Zölibat. Das Interview ist am 10.10.2019 nach dem Vortrag und Podiumsdiskussion mit Prof. Hubert Wolf, Matthias Drobinski (Süddeutsche Zeitung), Hiltrud Schönheit (Vorsitzende des Katholikenrats München) und Dr. Andreas Batlogg (Theologe und Priester, Forum der Jesuiten) entstanden. Bitte klicken für einen ausführlicheren Blogbeitrag zu diesem Thema.

Michael Kaminski berichtet über das Pilgern mit Langzeitarbeitssuchenden

Unser Studienleiter und Pilgerbegleiter Michael Kaminski war wieder unterwegs. Diesmal pilgerte er mit Menschen, die schon lange arbeitssuchend sind. Was die Gruppe dabei erlebte, erzählt er in diesem Video. Michael Kaminski ist Studienleiter in der Evangelischen Stadtakademie und Pilgerbegleiter. Mehr über seine Arbeit kann man in folgenden Artikeln nachlesen und nachhören: Kaminski: Wer pilgert - verändert sein Leben; Pilgern als Trauerarbeit; Interview auf Domradio; Das neue Buch von Michael Kaminski erscheint am 15.10.2019. Die großen Buchvorstellungen können Sie erleben: am 18.10.19 in Nürnberg; am 10.11.19 in der Stadtakademie in München; am 13.12.19 in St. Jakob in Augsburg;

Tatjana Reichhart im Interview zur Selbstfürsorge

Das Prinzip der Selbstfürsorge. Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben.
Nur wer für sich selbst sorgt, kann den Anforderungen des Alltags standhalten, ohne gehetzt und ferngesteuert zu funktionieren. Und auch die Sorge für andere wird leichter und sinnvoller, wenn die Fürsorge für sich selbst stimmt. Tatjana Reichhart zeigt, wie wir lernen können, auf uns zu achten und die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Sie weiß aus ihrer langjährigen Praxis, wie man die Hürden auf dem Weg zu guter Selbstfürsorge überwindet und stellt wirksame und alltagstaugliche Strategien vor. Veranstaltung am 27.09.2019 um 19.00 Dr. Tatjana Reichhart Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mit-Gründerin des Coaching- und Seminar-Cafés Kitchen2Soul, Autorin von Das Prinzip Selbstfürsorge - wie wir Verantwortung übernehmen und gelassen und frei leben, 2019  

Podiumsdiskussion. NSU: Rechter Terror und das Versagen des Staates

Diskussion mit Clemens Binninger, Mehmet Daimagüler, Annette Ramelsberger und Caro Keller. Am 11.07.2018 wurde das Urteil im Münchner NSU-Prozess verkündet. Ein Jahr später veranstaltete die Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München, in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule, der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München, der Evangelischen Stadtakademie und dem Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Diskussionsrunde um einen Rückblick auf den Prozess und die gesamte Aufklärung des NSU-Komplexes zu werfen: 'NSU: Rechter Terror und das Versagen des Staates' am 11. Juli 2019 um 19:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses. An der Diskussion nahmen teil: Clemens Binninger (ehem. Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses im Deutschen Bundestag), Mehmet Daimagüler (Nebenklagevertreter im NSU-Prozess), Annette Ramelsberger (Süddeutsche Zeitung) und Caro Keller (NSU-watch). Moderation: Thies Marsen (Bayerischer Rundfunk) Alle Rechte für Bild und Ton liegen bei der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt.

Interview mit Stephan Reiß-Schmidt von der Initiative „Soziale Bodennutzung“

Grund und Boden sind nicht eine beliebige Ware, sagt Stephan Reiß-Schmidt, einer der Initiatoren von „Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik“. http://www.initiative-bodenrecht.de
  • Wohnungen sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören nicht auf den freien Markt
  • Die Stadt München sollte bei den Bauauflagen für die privaten Bauträger darauf bestehen, dass 50 Prozent der gebauten Wohnungen preisgedämpft oder gefördert gebaut werden.
  • Politik sollte längerfristige Ziele setzen: in 15 Jahren sollten es anstatt 14 Prozent bezahlbare und sozialgebundene Wohnungen auf 25 Prozent.
  • neue Gesetze müssen gemacht werden: per Vertrag dem Eigentümer Gemeinwohlbindungen auferlegen. 
  • -internationale Investoren, die sich an keine Gemeinwohlbindung halten, sollten aus München wegbleiben.
  • Der Grundfehler der Politik in den 80-90 Jahren: die Wohnungen und der Boden wurden zur Kapitalanlage.
Sehen Sie zu diesem Thema auch die Interviews mit Rouzbeh Taheri von der Berliner Initiative: Deutsche Wohnen & Co enteignen und mit Peter Kraus, dem Gemeinderat der Grünen aus Wien.

Interview mit Peter Kraus (Grüne, Wien)

Peter Kraus ist Grüner Gemeinderat & Landtagsabgeordneter in Wien. Er sprach im Rahmen des Symposiums "Weil gutes Wohnen Recht ist." am 7.5.2019 mit Julia Koloda. Worum geht es? Die Stadt Wien hat ihre Wohn- und Bodenpolitik anders aufgestellt als deutsche Städte. - Die Stadt Wien besitzt noch 1/4 aller Wohnungen der Stadt. - 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener wohnen in sozial geförderten Wohnungen. - Die Stadt Wien hat die gemeindeeigenen Wohnungen nicht verkauft. - 1 Prozent vom Lohn jedes Bürgers, jeder Bürgerin fließt als Steuer in die Wohnförderung ein. Unter anderem lässt sich daraus die Wohnförderung bezahlen. - Der soziale Wohnbau hat in Wien eine hohe Akzeptanz. - Der geförderte Wohnbau erlaubt eine hohe soziale Durchmischung. - Der soziale Wohnbau entsteht in allen Bezirken, so dass keine Ghettos entstehen.
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