Mediathek

Ton und Bild – Mitschnitte aus dem Programm

Interview mit Prof. Hubert Wolf über den Zölibat

Das kurze Gespräch von Julia Koloda mit Hubert Wolf bietet Ihnen einen kleinen Einblick in die aktuelle Diskussion um den Zölibat. Das Interview ist am 10.10.2019 nach dem Vortrag und Podiumsdiskussion mit Prof. Hubert Wolf, Matthias Drobinski (Süddeutsche Zeitung), Hiltrud Schönheit (Vorsitzende des Katholikenrats München) und Dr. Andreas Batlogg (Theologe und Priester, Forum der Jesuiten) entstanden. Bitte klicken für einen ausführlicheren Blogbeitrag zu diesem Thema.

Michael Kaminski berichtet über das Pilgern mit Langzeitarbeitssuchenden

Unser Studienleiter und Pilgerbegleiter Michael Kaminski war wieder unterwegs. Diesmal pilgerte er mit Menschen, die schon lange arbeitssuchend sind. Was die Gruppe dabei erlebte, erzählt er in diesem Video. Michael Kaminski ist Studienleiter in der Evangelischen Stadtakademie und Pilgerbegleiter. Mehr über seine Arbeit kann man in folgenden Artikeln nachlesen und nachhören: Kaminski: Wer pilgert - verändert sein Leben; Pilgern als Trauerarbeit; Interview auf Domradio; Das neue Buch von Michael Kaminski erscheint am 15.10.2019. Die großen Buchvorstellungen können Sie erleben: am 18.10.19 in Nürnberg; am 10.11.19 in der Stadtakademie in München; am 13.12.19 in St. Jakob in Augsburg;

Tatjana Reichhart im Interview zur Selbstfürsorge

Das Prinzip der Selbstfürsorge. Wie wir Verantwortung für uns übernehmen und gelassen und frei leben.
Nur wer für sich selbst sorgt, kann den Anforderungen des Alltags standhalten, ohne gehetzt und ferngesteuert zu funktionieren. Und auch die Sorge für andere wird leichter und sinnvoller, wenn die Fürsorge für sich selbst stimmt. Tatjana Reichhart zeigt, wie wir lernen können, auf uns zu achten und die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Sie weiß aus ihrer langjährigen Praxis, wie man die Hürden auf dem Weg zu guter Selbstfürsorge überwindet und stellt wirksame und alltagstaugliche Strategien vor. Veranstaltung am 27.09.2019 um 19.00 Dr. Tatjana Reichhart Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mit-Gründerin des Coaching- und Seminar-Cafés Kitchen2Soul, Autorin von Das Prinzip Selbstfürsorge - wie wir Verantwortung übernehmen und gelassen und frei leben, 2019

Podiumsdiskussion. NSU: Rechter Terror und das Versagen des Staates

Diskussion mit Clemens Binninger, Mehmet Daimagüler, Annette Ramelsberger und Caro Keller. Am 11.07.2018 wurde das Urteil im Münchner NSU-Prozess verkündet. Ein Jahr später veranstaltete die Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München, in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule, der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München, der Evangelischen Stadtakademie und dem Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Diskussionsrunde um einen Rückblick auf den Prozess und die gesamte Aufklärung des NSU-Komplexes zu werfen: 'NSU: Rechter Terror und das Versagen des Staates' am 11. Juli 2019 um 19:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses. An der Diskussion nahmen teil: Clemens Binninger (ehem. Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses im Deutschen Bundestag), Mehmet Daimagüler (Nebenklagevertreter im NSU-Prozess), Annette Ramelsberger (Süddeutsche Zeitung) und Caro Keller (NSU-watch). Moderation: Thies Marsen (Bayerischer Rundfunk) Alle Rechte für Bild und Ton liegen bei der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt.

Interview mit Stephan Reiß-Schmidt von der Initiative „Soziale Bodennutzung“

Grund und Boden sind nicht eine beliebige Ware, sagt Stephan Reiß-Schmidt, einer der Initiatoren von „Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik“. http://www.initiative-bodenrecht.de
  • Wohnungen sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören nicht auf den freien Markt
  • Die Stadt München sollte bei den Bauauflagen für die privaten Bauträger darauf bestehen, dass 50 Prozent der gebauten Wohnungen preisgedämpft oder gefördert gebaut werden.
  • Politik sollte längerfristige Ziele setzen: in 15 Jahren sollten es anstatt 14 Prozent bezahlbare und sozialgebundene Wohnungen auf 25 Prozent.
  • neue Gesetze müssen gemacht werden: per Vertrag dem Eigentümer Gemeinwohlbindungen auferlegen. 
  • -internationale Investoren, die sich an keine Gemeinwohlbindung halten, sollten aus München wegbleiben.
  • Der Grundfehler der Politik in den 80-90 Jahren: die Wohnungen und der Boden wurden zur Kapitalanlage.
Sehen Sie zu diesem Thema auch die Interviews mit Rouzbeh Taheri von der Berliner Initiative: Deutsche Wohnen & Co enteignen und mit Peter Kraus, dem Gemeinderat der Grünen aus Wien.

Interview mit Peter Kraus (Grüne, Wien)

Peter Kraus ist Grüner Gemeinderat & Landtagsabgeordneter in Wien. Er sprach im Rahmen des Symposiums "Weil gutes Wohnen Recht ist." am 7.5.2019 mit Julia Koloda. Worum geht es? Die Stadt Wien hat ihre Wohn- und Bodenpolitik anders aufgestellt als deutsche Städte. - Die Stadt Wien besitzt noch 1/4 aller Wohnungen der Stadt. - 60 Prozent der Wienerinnen und Wiener wohnen in sozial geförderten Wohnungen. - Die Stadt Wien hat die gemeindeeigenen Wohnungen nicht verkauft. - 1 Prozent vom Lohn jedes Bürgers, jeder Bürgerin fließt als Steuer in die Wohnförderung ein. Unter anderem lässt sich daraus die Wohnförderung bezahlen. - Der soziale Wohnbau hat in Wien eine hohe Akzeptanz. - Der geförderte Wohnbau erlaubt eine hohe soziale Durchmischung. - Der soziale Wohnbau entsteht in allen Bezirken, so dass keine Ghettos entstehen.

Interview mit Rouzbeh Taheri („Deutsche Wohnen & Co. enteignen“)

Rouzbeh Taheri, Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" sprach im Rahmen des Symposiums "Weil gutes Wohnen Recht ist: Wer investiert in soziale Verantwortung?" mit Julia Koloda von der Ev. Stadtakademie in München. Das Programm des Symposiums können Sie hier herunterladen: Weil gutes Wohnen Recht ist. Das Symposium ist eine Kooperationsveranstaltung der Stiftung „Weiter-Denken. Protestantische Kultur und Stadtgesellschaft“, BDA - Bund Deutscher Architekten, Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht  und der Evangelischen Stadtakademie. Eine Veranstaltung II. Wie in soziale Verantwortung investieren? ist für Herbst 2019 geplant.

Harald Lesch: „wenn nicht jetzt, wann dann?“ Der Vortrag am 30.04.2019

Hier können Sie den fulminanten Vortrag von Harald Lesch nachschauen, den er am 30.04. vor 600 Menschen an der LMU hielt. Die Eingangsworte hielt die Leiterin der Stadtakademie Jutta Höcht-Stöhr. Die ökologische Ausbeutung des Planeten und der dramatische Klimawandel, aber auch die Entsolidarisierung der Gesellschaft stellen uns vor große Herausforderungen. Überall spielt Geld die Rolle des Ziels. Wir durchleben eine elementare Krise unserer Gesellschaft. In dieser Situation fragt Harald Lesch nach den Möglichkeiten jedes Einzelnen, und er ist überzeugt: Wir können Lösungsansätze aufzeigen. Durch die Summe von Lösungen entsteht nach und nach ein immer deutlicheres Bild einer anderen Zukunft, das uns inspiriert, uns Tag für Tag für ein nachhaltiges Handeln zu entscheiden, ohne dass wir lange darüber nachdenken müssen. Mit PROF. DR. HARALD LESCH Astrophysiker an der LMU, Publizist, Autor von Die Menschheit schafft sich ab, 2016, und Wenn nicht jetzt, wann dann? Handeln für eine Welt, in der wir leben wollen, 2018

BEZAHLBARES WOHNEN UND LEBENSQUALITÄT IN MÜNCHEN

Mit welchen Strategien und Instrumenten kann man die Preisexplosion in München stoppen oder verlangsamen? Welche Strategien und Instrumente gibt es? Welche Akteure sind dabei gefragt? Es gibt momentan viele verschiedene Ideen, wie die Preisdynamik verlangsamt werden kann. Sie werden im vorliegenden Mitschnitt vom 3.4.2019 vorgestellt.

Impulsvorträge und Diskussion mit folgenden Teilnehmern:

Stephan Reiß-Schmidt 2:16 - 14:20 (Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht),

Michael Ehret 14:20-22.28, (Ehret & Klein GmbH),

Prof. Mark Michaeli 22:31-31:11, (Lehrstuhl für nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land der TU München).

Diskussion mit Moderation von Vera Cornette (BR) 31:50-1:06:49, Fragerunde ab 1:06:50

Eine gemeinsame Veranstaltung von Ev. Stadtakademie, Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Münchner Volksschule und Stiftung „Weiter-Denken. Stiftung für protestantische Kultur und Stadtgesellschaft“.

Diese Veranstaltung ist die erste der vier Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu den Instrumenten an, die heute in der Diskussion sind, um die Preisdynamik in der Stadt zu verlangsamen: „Wem gehört’s? Wie Bodenpolitik die Stadt bestimmt“.

Besuchen Sie uns auf Facebook:

https://www.facebook.com/EvStadtakademieMuenchen/

Hans Jellouschek: Der-die-das Dritte in der Paarbeziehung

Hans Jellouschek, Lehrtherapeut für Transaktionsanalyse, zeigt auf, weshalb man aus einer Zweierbeziehung in eine Dreierbeziehung gerät und wie der Weg zurück zur Zweierbeziehung aussehen kann. Überraschenderweise steckt in der Außenbeziehung oft sogar eine Chance zu mehr Nähe und Tiefe in der ursprünglichen Beziehung. Veranstaltung der Reihe BEZIEHUNGSWEISE - SIEBEN BLICKE AUF DIE LIEBE. Mitschnitt eines Vortrags vom 16.01.2019 in der Evangelischen Stadtakademie München.
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